Fotos von Franz Sixt
Sonntag, 19.02.2012 ESC Geretsried - TSV Trostberg 8:3 ( 3:0, 3:2, 2:1 ) Auf und Ab der Eishockey-Landesliga-Saison ging für die Trostberg Chiefs am Sonntag mit einer klaren Niederlage beim ESC Geretsried zu Ende. Passenderweise lautete der Endstand 3:8 – eine nun schon ominöse Anzahl an Gegentoren, denn nicht weniger als sieben der acht Auswärtsniederlagen endeten „zu acht“. Auswärts mit „zu acht“ verloren: Das passierte den Chiefs in dieser Saison nicht weniger als sieben Mal – so auch am Sonntag zum Abschluss beim ESC Geretsried, wo Keeper Georg Hirschvogl die undankbare Aufgabe hatte, im TSV-Kasten noch Schlimmeres zu verhindern. Foto: btz Damit schlossen die Trostberger Kufencracks die Saison mit einem Null-Punkte-Wochenende ab. Außerdem endete die Spielzeit so, wie sie begonnen hatte – mit einer 3:8-Pleite, wobei ja die Auftaktniederlage in Pfronten nachträglich noch 5:0 für den TSV gewertet wurde. Nun hat die Truppe von Thomas Rumpeltes mit 21 Punkten vier Zähler weniger auf dem Konto als in der Vorsaison und kann sogar noch von Platz zehn auf elf zurückfallen. Womit man deutlich hinter dem ehrgeizigenSaisonziel, nämlich Rang fünf, zurückbleibt. Dass die letzten drei Spiele mit einem verheerenden Gesamtscore von 5:23 Toren verloren gingen, wurmt Trainer Thomas Rumpeltes gewaltig. Das Spiel am Sonntag in Geretsried begann wie die Freitagspartie in Bad Tölz aufgehört hatte – mit Gegentoren am laufenden Band. Nach 13 Minuten stand es schon 0:3. Da musste Rumpeltes erstmals die Notbremse ziehen und eine Auszeit nehmen. „Wir sind mit der Kraft am Ende, das fehlende Sommertraining wirkt sich jetzt ganz klar aus, da kannst du in dieser sehr guten Landesliga nicht bestehen.“ Trostberg lud die Riverrats zum Toreschießen ein, das 1:4 und 1:5 fielen binnen zwölf Sekunden. Erst, als es schon 1:6 stand, fingen sich die Chiefs und spielten besser mit. Martin Hagemeister mit seinem 32. Saisontor und Milan Marnota mit einem Doppelpack – ein Tor davon mit einem Break in Unterzahl – waren die TSV-Torschützen. „Dann hatten wir noch zwei Pfostenschüsse, da wäre noch etwas gegangen“, so Rumpeltes. Aber Geretsried ließ sich mit seiner Torfabrik (schon 139 Saisontreffer) nicht beeindrucken und machte mit dem dritten Doppelpack in der 57. und 58. Minute alles klar. „In Schutz nehmen muss ich Georg Hirschvogl, der trotz der acht Gegentreffer gut gehalten hat“, sagte Rumpeltes. Nach diesem sehr negativen Saisonende will der Trainer sich zusammen mit der Mannschaft Gedanken machen, wie es in der kommenden Saison besser laufen könnte. „Mit einem so krassen Einbruch in den letzten Spielen habe ich nicht gerechnet. Auch die vielen Niederlagen am Anfang, die fehlende Kraft und dass Eishockey auch im Kopf gespielt wird – da müssen wir ansetzen.“ Nun geht es für die Chiefs am kommenden Samstag im Steiner-Cup auf eigenem Eis gegen den DEC Inzell und die Starbulls Rosenheim 1b. Die Spiele – Modus „Jeder gegen jeden“ und jeweils drei Mal 15 Minuten – beginnen um 9 Uhr. Das Turnier dauert bis etwa 18 Uhr, wobei eine Eisfußball-Einlage für Unterhaltung sorgen wird. Mit an Bord ist dann vielleicht auch wieder Chiefs-Stürmer Alex Wimmer, der seine Kopfverletzung aus dem TölzSpiel gut überstanden hat Strafen: Trostberg : 6 Min. Geretsried : 2 Min. Zuschauer: 209
Freitag, 17.02.2012 EC Bad Tölz 1b - TSV Trostberg 8:0, ( 0:0, 1:0, 7:0 ) Chiefs schlittern in ein Debakel Bad Tölz / Trostberg (td). Die „Wundertüte“ Trostberg Chiefs macht in der Eishockey-Landesliga Süd-West weiter Negativ-Schlagzeilen. Beim EC Bad Tölz 1b gab es ein 0:8 (0:0, 0:1, 0:7)Debakel. Das war nach der höchsten Heimniederlage gegen Fürstenfeldbruck (2:7) auch die deutlichste Pleite auf fremdem Eis. Damit scheint die Saison so zu enden, wie sie begonnen hat, mit einem „Achterpack“. Aber noch stand ja die Sonntagspartie in Geretsried aus (bei Redaktionsschluss nicht beendet). Die Chiefs verloren am Freitag nicht nur die Partie, sondern auch Alex Wimmer, der von Roman Nusser in der 25. Minute so attackiert wurde, dass er mit einer Kopfverletzung ausscheiden musste. Nusser bekam dafür eine Spieldauerdisziplinarstrafe aufgebrummt. Nach einem Check von Wimmer nahm sein Kontrahend Rache und knallte den Trostberger (der keinen Helm mehr trug) mit dem Kopf aufs Eis. Mit einer blutenden Wunde und Schwindelgefühl musste er in die Kabine. Eine Katastrophe seitens der Chiefs war das Schlussdrittel, das mit 7:0 an die Oberländer ging – „Saison-Negativ-Bestmarke“. Es war ein schwarzer Freitag, wie fast vor genau einem Jahr, als es beim letzten Auftritt beim ECT ein 1:7-Debakel gab. Vor der Minuskulissevon 18 Zuschauern in der 4000 Mann fassenden HackerPschorr-Arena lieferten die Chiefs eine ähnlich desolate Vorstellung wie gegen die Münchner Vorstädter ab. Damit ist nun auch der teilweise gute Saisoneindruck der RumpeltesTruppe nach den beiden empfindlichen Klatschen arg getrübt. Zwei Drittel lang hielten die Chiefs dagegen, ehe im letzten Durchgang alle Dämme brachen. Zwei Doppelpacks – und es stand 5:0 für die Tölzer Buam, die als Tabellenvierter noch die Möglichkeit haben, den Sprung ins Halbfinale zur Landesliga-Meisterschaft zu schaffen. Die Trostberger traten ohne Torjäger Martin Hagemeister (31 Saisontreffer) an, der verletzungsbedingt passen musste. Florian Wehle und Oliver Dicu waren ebenfalls nicht an Bord. Und nach Wimmers Ausfall musste der Coach die Reihen auseinanderreißen, was zu einem Bruch im Spiel führte. In der 28. Minute gingen die Oberländer in Unterzahl mit 1:0 in Führung. Es war der Anfang vom Ende, nachdem die Chiefs die ersten 40 Minuten gut mitgespielt hatten. Im Schlussdrittel brachen dann alle Dämme, die Defensivarbeit wurde vernachlässigt, Goalie Maxi Kruck erwischte auch keinen Glanztag, die Chiefs wurden schlichtweg überrannt. Rumpeltes war nach der Partie stocksauer auf sein Team und äußerste sich auch nicht zum Spiel. Trotz der guten Trainingseindrücke der vergangenen Wochen wird in den Spielen nicht das umgesetzt, was besprochen wurde. So sind auch die fünf Niederlagen in den letzten sieben Partien zu erklären. Strafen: Trostberg: 12+10 Bad Tölz : 23+20 Zuschauer: 18
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Sonntag, 12.02.2012 TSV Trostberg - EV Fürstenfeldbruck 2:7 (0:1,1:3,1:3) Chiefs enttäuschen im letzten Heimspiel – 2:7 gegen Fürstenfeldbruck – Grapentines 499. Tor Trostberg (tt). Ausgerechnet im letzten Heimspiel haben die Trostberg Chiefs am Sonntag eine ihrer schlechtesten Saisonleistungen abgeliefert und gegen den Tabellennachbarn EV Fürstenfeldbruck mit 2:7 (0:1, 1:3, 1:3) die höchste Niederlage im eigenen Stadion kassiert. Immerhin war der Klassenerhalt in der Eishockey-Landesliga Süd-West schon vor der Partie ohne eigenes Zutun in trockenen Tüchern. Nachdem der Tabellenvorletzte SC Forst am Freitag bei der SG Oberstdorf/Sonthofen 3:4 verloren hatte, stand bereits fest, dass die abstiegsbedrohten Nature Boyz den TSV Trostberg nicht mehr einholen können. So hätten die Chiefs am Sonntag vor 300 Zuschauern eigentlich befreit aufspielen können. Doch das Gegenteil war der Fall. „Das war heute gar nichts“, kritisierte Trainer Thomas Rumpeltes den enttäuschenden Auftritt seiner Mannschaft. „Uns hat jede Disziplin gefehlt, sowohl in taktischer Hinsicht, als auch, was die Strafzeiten angeht.“ Dass sich die beiden Schiedsrichter dem schwachen Niveau der Chiefs anpassten tat ein Übriges. So verteilten die Unparteiischen einige Strafzeiten eher nach dem Zufalls-, als nach dem Verursacherprinzip. „Das war aber nicht die Ursache für die Niederlage“, betonte Rumpeltes. Richtig sauer war der TSV-Coach jedoch über eine Fehlentscheidung im zweiten Drittel, als „Crusader“ Sven Mönch TSV-Stürmer Rainer Roßmanith von hinten mit Anlauf in die Bande rammte. „Da kann man sich schwer verletzten. Ein Glück, dass Rainer das einigermaßen unbeschadet überstanden hat, und eine Frechheit, dass es für so einen Check nur zwei Minuten gibt“, ärgerte sich Rumpeltes über die Tatsache, „dass die Spieler hier nicht besser geschützt werden und der Fürstenfeldbrucker um die fällige Spieldauerstrafe herum gekommen ist“. Seine Spieler übertrafen sich gegenseitig im Auslassen bester Torchancen. Eine Mischung aus Pech und Unvermögen führte dazu, dass entweder der starke Gästegoalie Müller oder Pfosten und Latte im Weg standen. Ganz anders Fürstenfeldbruck, das seine Einschussmöglichkeiten – vor allem in Überzahl – eiskalt ausnutzte. So kam die höchste Heimniederlage der Saison zustande . „Und eine negative Heimbilanz mit sechs Siegen und sieben Niederlagen, und das ärgert mich besonders“, so Rumpeltes, „denn unsere Fans hätten mehr Siege verdient gehabt.“ Immerhin 323 Zuschauer strömten im Durchschnitt zu den 13 Spielen ihrer Chiefs, die nun die Saison 2011/12 mit zwei schweren Partien auf fremdem Eis beenden: Kommenden Freitag und Sonntag bei Bad Tölz 1b und beim ESC Geretsried. Und vielleicht tritt auch der sonst meist nur in Heimspielen zur Verfügung stehende „Oldie“ Ken Grapentine eine der Auswärtsfahrten an, denn: Jetzt fehlt dem kanadischen TSV-Urgestein nur noch ein Tor zur magischen 500er-Marke. Sein zwischenzeitlicher 1:2-Anschlusstreffer gegen die Crusaders war für den immer noch herausragenden 49-Jährigen das 499. Tor im Trostberger Dress. -------------------- 1. Drittel 0:1 - Mathew Morang(McGehee,Pasterny) -------------------- 2.Drittel 0:2 - Sven Mönch(Ehemann) ÜZ+1 1:2 - Ken Grapentine(Marnota,Fuchs)Üz+1 1:3 - Sven Mönch(Weishaupt,Steidle 1:4 - Ph. Weishaupt(Steidle) -------------------- 3. Drittel 1:5 - Markus Pasterny(Morang)Üz+2 2:5 - Martin Hagemeister(Wimmer)Uz-1 2:6 - Ph. Steidle(Mascall,Ehemann)Üz+2 2:7 - St. Herrmann(Pasterny)Üz+2 -------------------- Strafen: Trostberg:----------20 Min. Fürstenfeldbruck:---18 Min. Zuschauer:----------300 ---Bericht folgt---
Sonntag, 05.02.2012 TSV Trostberg - EV Burgau 7:5 (3:1,1:2,3:2) Dreierpack und Jubiläumstor beim 7:5-Sieg gegen den ESV Burgau - Ruppige Spielweise der Gäste Trostberg (td). Das hat wieder gut getan. Die Trostberg Chiefs feierten gegen den ESV Burgau den sechsten Heimsieg der Saison in der Eishockey-Landesliga Süd-West. Umjubelter Spieler war Vize-Kapitän Rainer Roßmanith, der nicht nur den 100. Saison-Treffer erzielte, sondern mit seinem Dreierpack maßgeblichen Anteil am 7:5 (3:1, 1:2, 3:2)-Sieg hatte. Martin Hagemeister konnte auch ein kleines Jubiläum feiern, er traf zweimal und hat nun 30 Saisontore auf dem Konto. "Wir standen schon ordentlich unter Druck, haben uns aber als Mannschaft gezeigt und diesmal auch die nötigen Tore geschossen", freute sich der Coach der Chiefs, Thomas Rumpeltes. Die Gäste hatten an diesem Wochenende einen Marathon zu absolvieren. Es war die dritte Partie binnen 48 Stunden, dabei sprang aber nur ein Zähler heraus. Das hatte sich Trainer Stanislav Slozek auch anders vorgestellt. Die Chiefs übernahmen von Anfang an das Kommando und zeigten wer Herr im Hause war. Bei minus zehn kamen dieses Mal nur 230 Zuschauer (Minusrekord) ins Stadion, diese brauchten ihr Kommen aber nicht zu bereuen, sie sahen dabei einige tolle Tore. Nach je einem Pfostentreffer durch Martin Hagemeister (TSV) und Patrick Voigt, war es der Trostberger Torjäger, der den Toreigen mit einem Break eröffnete. In einer Zwei-Mann-Überzahl klopfte Thomas Scheck ein weiteres Mal am Pfosten an, ehe Rainer Roßmanith die Scheibe unter die Latte knallte - 2:0. 19 Sekunden später lupfte Stephan Bozner den Punk von der blauen Linie ins rechte Kreuzeck, hier sah der sonst gut haltende Gäste-Goalie Alexander Hopfenzitz alles andere als glücklich aus. Diese Tore hat die Fankurve "Die Ecke" nicht gesehen, denn sie blieben wegen der dürftigen Leistungen in den letzten beiden Wochen in der ersten Viertelstunde dem Spiel fern, waren danach aber wieder lautstark dabei. Die Chiefs steuerte einem klaren Sieg gegen die überforderten Gäste zu. Doch auf einmal war der Spielfluß dahin und die Gäste kamen zum 3:2-Anschluss. Ein Sahne-Stück gelang der TSV-Reihe Thomas Scheck, Ken Grapentine mit einer Klasse Vorarbeit, die Rainer Roßmanith zum 4:2 veredelte. Aber die Gäste ließen sich nicht abschütteln und blieben immer wieder dran. Nach gut der Hälfte der Spielzeit versuchten die Gäste über eine teils sehr ruppige Spielweise den Spielfluß der Chiefs zu unterbinden. Dabei fiel vor allem Legionär Roman Mucha negativ auf, der die nicht durch Tore, sondern durch mehrere Fouls glänzte. Gegen Oleg Matveenko zog er in der 48. Minute bei einer Boxeinlage allerdings den Kürzeren. Der stämmige Verteidiger verpasste ihm eine Abreibung, dafür durften beide in die Kühlbox. "Wir haben uns damit aber nicht aus dem Konzept bringen lassen", meinte der "Man of the match", Rainer Roßmanith. Nach einem weiteren Anschlusstreffern dauerte es aber bis drei Sekunden vor dem Ende, bis die Partie endgültig zu Gunsten der Chiefs entschieden war. Rainer Roßmanith wurde wiederum mustergültug von Grapentine bedient und versenkte das Spielgerät im rechten Winkel. Damit dürfte das Thema Abstiegsgefahr nun erledigt sein. "Heute haben wir das gezeigt, was in den letzten beiden Heimspielen gefehlt hat", zog Rumpeltes sein Resümee. Rainer Roßmanith meinte zu seiner grandiosen Leistung: "So etwas geht nur mit den Nebenleuten, die toll gespielt haben". Im übrigen stand Bernd Karmann mit an der Bande um Thomas Rumpeltes etwas zu entlasten. -------------------- 1. Drittel 1:0 - 13:35 - Hagemeister,(Feldner L.) 2:0 - 15:32 - Roßmanith,(Marnota, Wolfgruber)Üz+2 3:0 - 15:51 - Bozner,(Heide) 3:1 - 19:57 - Schindler,(Späth)Uz-1 -------------------- 2.Drittel 3:2 - 24:27 - Wagner,(Schmid) 4:2 - 33:42 - Roßmanith,(Scheck, Grapentine) 4:3 - 35:13 - Bertele,(Arzt, Wagner) -------------------- 3. Drittel 5:3 - 40:49 - Hagemeister,(Wolfgruber, Feldner L.)Üz+1 5:4 - 48:26 - Fettinger,(Bertele,-)Üz+1 6:4 - 51:40 - Wimmer,(Marnota, Bozner)Üz+1 6:5 - 57:38 - Chaloupka,(Benkula) 7:5 - 59:56 - Roßmanith,(Grapentine)Üz+1 -------------------- Strafen: Trostberg:-----------14 Min. ESC Burgau:----------26 Min. Zuschauer:-----------210 ---Bericht folgt---
Augsburg / Trostberg (td). Ein mageres 2:2 haben die Trostberg CHIEFS beim Tabellenletzten der Eishockey-Landesliga SüdWest geholt. Bei den Amateuren des Augsburger EV reichte es nur zu einer Punkteteilung. Die Tore für die CHIEFS erzielten Martin Hagemeister und Milan Marnota. Aber es war auch wieder ein Punkt fürs angekratzte Selbstvertrauen der Trostberger. „Außer dem Ergebnis hat dieses Mal alles gepasst“, meinte CHIEFS-Coach Thomas Rumpeltes. „Im Vergleich zur letzten Woche, als wir uns als ‚tote Mannschaft’ präsentiertt haben, ist nun wieder ein Team auf dem Eis gestanden.“ Die CHIEFS waren zwar sichtlich verunsichert, doch sie zeigten, dass sie unbedingt die Punkte mit nach Hause nehmen wollten. Die bereits abgestiegenen Amateure des AEV gaben allerdings das Feld auch nicht kampflos frei. Sie hielten in der Baustelle Curt-Frenzel-Stadion (bei Temperaturen unter minus zehn Grad) vor 175 Zuschauern dagegen. „Wir waren die klar bessere Mannschaft. Unser Manko war die mangelnde Chancenauswertung“, sagte Rumpeltes. In der Tat wurden teilweise die dicksten Dinger versemmelt. Kurios, dass die beiden Tore auf Geschenke des Gegners zurückzuführen sind. Martin Hagemeister erzielte nach gut der Hälfte der Spielzeit mit seinem 28. Saisontreffer den Ausgleich, dem immer noch merklich angeschlagenen Milan Marnota gelang die zwischenzeitliche 2:1-Führung. Doch diese hielt nicht lange, der zweifache Torschütze Markus Hartmann gab den CHIEFS elf Sekunden vor Drittelende die kalte Dusche und erzielte das 2:2. Im Schlussabschnitt ließen die beiden Goalies keine Treffer mehr zu, wobei Augsburgs Nummer eins eine überragende Leistung bot. Immerhin: Nach drei Niederlagen in Folge konnte der Negativlauf erst einmal gestoppt werden. „Unser Fingerzeig geht – auch nach der erneuten Aussprache unter der Woche – wieder nach oben“, fasste Thomas Rumpeltes die Situation zusammen. Freitag, 03.02.2012 EV Augsburg - TSV Trostberg 2:2 (1:0,1:2,0:0) -------------------- 1. Drittel 1:0 - 16:13 - Hartmann,(Gäbelein,Mengele) -------------------- 2.Drittel 1:1 - 33:38 - Hagemeister(--) 1:2 - 37:50 - Marnota,(Kettenberger) 2:2 - 38:48 - Hartmann,(Spandau) -------------------- 3. Drittel 2:2 - 60:00 - -------------------- Strafen: Trostberg:-----------26 Min. EV Augsburg:---------22 Min. Zuschauer:----------- ?? --------------------
Chiefs zurück im Abstiegskampf Mit desolater Leistung nach 2:0-Führung noch 2:4 gegen Bad Wörishofen verloren – Ken Grapentines 498. Tor Trostberg (tt). Maßlos enttäuscht von seiner Mannschaft war Trostbergs Trainer Thomas Rumpeltes am Sonntagabend. „Das hat mit Eishockey nichts zu tun, wenn jeder macht, was ihm gefällt, und keiner mehr seine Aufgaben erfüllt“, fand der Coach deutliche Worte zur ernüchternden 2:4 (0:0, 2:1, 0:3)-Niederlage in der Landesliga Süd-West gegen den EV Bad Wörishofen. „Jetzt sind wir wieder dabei im Abstiegskampf“, analysierte Rumpeltes die nach drei Niederlagen in Folge durchaus bedrohliche Tabellensituation, „in die wir uns selbst hineinmanövriert haben, denn was wir heute vor allem im letzten Drittel gezeigt haben, war beschämend.“ Gegen die nicht gerade Furcht einflößend auftretenden Wölfe aus Bad Wörishofen taten sich die verunsicherten Chiefs von Anfang an schwer. Im zerfahrenen ersten Drittel schafften es die Gastgeber kaum, sich klare Torchancen herauszuarbeiten. Vielmehr musste TSV-Keeper Maxi Kruck die ein oder andere brenzlige Situation entschärfen. Besser lief es im zweiten Abschnitt, weil Thomas Scheck einen Fuchs-Weitschuss zum 1:0 abfälschte (22.) und Trostberg nun weniger verkrampft agierte. In der 34. Minute war es dann Trostbergs 49-jähriger Dauerbrenner Ken Grapentine – noch einer der besten Chiefs-Akteure –, der nach schönem Pass von Lukas Feldner souverän zum 2:0 abschloss und sich mit seinem sage und schreibe 498. Tor im TSV-Dress weiter der 500er-Marke annäherte. Die 330 Zuschauer sahen ihr Team schon auf der Siegerstraße. Doch 45 Sekunden vor der zweiten Sirene nahm das Unheil seinen Lauf. In Überzahl vertändelte Trostberg den Puck, Keeper Maxi Kruck versuchte noch, den Konter zu verhindern, indem er weit aus seinem Kasten spurtete, kam jedoch zu spät und rutschte ins Leere, so dass Wörishofens Kohllund plötzlich das leere Tor vor sich hatte und zum 1:2 verkürzte. Im Schlussdrittel brachten die Chiefs dann keine Kufe mehr aufs Eis. „Alle haben aufgehört, Eishockey zu spielen, und die grundlegendsten taktischen Dinge nicht mehr beherzigt“, beschrieb Thomas Rumpeltes den völligen Einbruch. Die desolate Spielweise bestraften die Wölfe eiskalt: zunächst durch ein Kontertor zum 2:2 in der 44. Minute, und sechs Minuten später per Doppelschlag binnen 15 Sekunden zum 2:3 und 2:4. Die geschlossen unter Form spielenden Chiefs konnten sich nicht mehr aufbäumen, Legionär Milan Marnota merkte man an, dass ihn seine Fußverletzung noch stark behindert. Und auch sonst war nichts mehr zu spüren von der Spielfreude und dem Selbstvertrauen, das Trostberg noch während der Siegesserie im Dezember und Anfang Januar an den Tag gelegt hatte. Die Konsequenz der Krise lautet: Abstiegskampf. „So enttäuschend das für meine Ansprüche ist, jetzt muss allen klar sein: Es geht um den Ligaerhalt. Wir dürfen nicht noch weiter unten reinrutschen“, fordert Trainer Rumpeltes eine Reaktion seiner Mannschaft. „Jeder muss sich an die eigene Nase fassen, damit wir wieder in die Spur kommen.“ Den Verbleib in der Landesliga durch so fahrlässige Leistungen wie am Sonntag aufs Spiel zu setzen – das würde die Trostberg Chiefs auch teuer zu stehen kommen, immerhin winken nächste Saison nach dem Aufstieg des DEC Inzell zwei attraktive Lokalderbys. Nächste Gelegenheit zur Wiedergutmachung: kommenden Freitag beim Augsburger EV und am Sonntag gegen Burgau. Sonntag, 29.01.2012 TSV Trostberg - EV Bad Wörishofen 2:4 (0:0,2:1,0:3) -------------------- 1. Drittel 0:0 - 20:00 -------------------- 2.Drittel 1:0 - 21:38 - Scheck,(Fuchs, Roßmanith)Üz+1 2:0 - 33:15 - Grapentine,(Feldner, Matveenko) 2:1 - 39:15 - Martin Kohlhund,(Solo)Uz-1 -------------------- 3. Drittel 2:2 - 43:18 - Foreman,(Bitzer, Linke)Üz+1 2:3 - 49:00 - Linke,(Schweinberger, Sirch) 2:4 - 49:15 - Vacca,(Schweinberger) -------------------- Strafen: Trostberg:-----------18 Min. EV Bad Wörishofen:---18 Min. Zuschauer:----------310 --------------------
Chiefs spielten weit unter Ihren Möglichkeiten. Sonntag, 22.01.2012 TSV Trostberg - SG Oberstdorf/Sonthofen 3:6 (1:3,1:1,1:2) -------------------- 1. Drittel 0:1 - 03:11 - Erik Fabian,(Endras)Üz+1 0:2 - 03:49 - Christian Engler,(Endras) 0:3 - 09:32 - Sebastian Blaha,(Socher, Christoph) 1:3 - 16:15 - Milan Marnota,(Hagemeister, Grapentine) -------------------- 2.Drittel 2:3 - 32:46 - Rainer Roßmanith,(Feldner L.) 2:4 - 37:02 - Manuel Stöhr,(Schöllhorn, Greiter) -------------------- 3. Drittel 2:5 - 46:19 - Christian Engler,(Stöhr, Walk) 3:5 - 56:91 - Martin Hagemeister,( Marnota) 3:6 - 58:53 - Mario Schöllhorn,(Stöhr, Walk) -------------------- Strafen: Trostberg:----------8 Min. SG Oberst./Sont.:---6 Min. Zuschauer:----------310 --------------------
Bittere Niederlage mit Strafzeitenflut in Bad Aibling Freitag, 20.01.2012 EHC Bad Aibling - TSV Trostberg 6:3 (1:3,2:0,3:0) Bad Aibling/Trostberg (td). Trotz eines couragierten Auftritts und einer 3:1-Führung im ersten Drittel, haben die Trostberg Chiefs den Vorsprung aus der Hand gegeben: Sie haben in der Eishockey-Landesliga Südwest bei den Aibdogs in Bad Aibling mit 3:6 (3:1, 0:2, 0:3) verloren und die erste Niederlage 2012 einstecken müssen. „Jetzt sind wir wieder auf dem Boden der Tatsachen zurück“, meinte Chiefs-Coach Thomas Rumpeltes. „Heute war der Gegner bissiger und aggressiver, ging konsequenter in die Zweikämpfe und wollte den Sieg mehr als wir“, so die Spielanalyse des TSVTrainers. Seine Truppe konnte überraschenderweise wieder auf Wirbelwind Milan Marnota zurückgreifen, der mit Tapeverband und Schmerzmittel spielen musste. Ihm merkte man aber den Trainingsrückstand an. Der Tscheche legte dennoch gleich furios los und versenkte schon nach 52 Sekunden die Scheibe hinter Florian Till im EHC-Kasten. Überhaupt war das erste Drittel vom Tabellenfünften bestimmt, der auch zurecht mit 3:1 in Führung ging. Dabei erzielte Martin Hagemeister seine Saisontore 25 und 26. Doch dann nahm das Unheil seinen Lauf und die beiden Folgedrittel gingen klar an die Aibdogs. Kritikpunkt von Rumpeltes waren hier die beiden Referees: „Sie pfiffen nicht unbedingt gegen uns, aber sehr, sehr kleinlich. Das hat uns mehr geschadet als den Aiblingern“. In der Tat kam im Spiel mit den116 Strafminuten kaum ein Fünf-gegen-Fünf-Spiel zustande. „Das soll aber keine Ausrede sein, aber wir kamen nie richtig ins Spiel“, so der Chiefs-Coach. Die Aibdogs verloren nach 16 Minuten Ralph Crisan, der das zwischenzeitliche 1:2 erzielte, wegen heftigen Reklamierens mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe. Im Mittelabschnitt schafften die abstiegsgefährdeten Aibdogs den Ausgleich und waren damit wieder im Spiel. Im letzten Drittel ging’s gleich mit einem Zwei-Mann-Powerplay für die Gäste los, das aber genauso erfolglos blieb, wie die Fünf-Minuten Strafzeit für Stephan Merke. Der erhielt nach einem Bandencheck gegen Florian Wehle eine Matchstrafe. Thomas Scheck musste sogar für zehn Minuten in die Kühlbox, das aber mehr als übertrieben war. „Ich glaube, das war meine erste große Strafe in meinem Leben“, meinte der 27-jährige Stürmer. Innerhalb von 2:20 Minuten war die Partie dann entschieden. Sebastian Stuffer mit seinem zweiten und dritten Tor und Josef Fürmeier beendeten TSVTräume von einem Punktgewinn. „Heute wurde uns vor Augen geführt, was man nicht machen darf. Daraus müssen wir unsere Lehren ziehen“, erklärte Rumpeltes, der auch kommende Saison an der Alz coachen möchte – die Gespräche über eine Vertragsverlängerung sind schon am Laufen. Der Trainer war aber nach dem Match keineswegs geknickt: „Das wir irgendwann mal wieder verlieren war klar und heute hat es uns halt erwischt. Die Niederlage wirft uns nicht um“. -------------------- 1. Drittel 0:1 - 00:52 - Milan Marnota,(Scheck, Hagemeister) 0:2 - 09:14 - Martin Hagemeister,(--) 1:2 - 11:26 - Ralph Crisan,(Splitter) 1:3 - 17:57 - Martin Hagemeister,(Matveenko)Uz-1 -------------------- 2.Drittel 2:3 - 23:09 - Christoph Splitter,(Merke)Uz-1 3:3 - 27:45 - Sebastian Stuffler,(Fürmeier, Aßbichler) -------------------- 3. Drittel 4:3 - 52:38 - Sebastian Stuffler,(Fürmeier) 5:3 - 54:21 - Sebastian Stuffler,(Höck)Üz+1 6:3 - 54:59 - Andreas Fürmeier,(Neumaier) -------------------- Strafen: Trostberg: 26+10 Bad Aibling: 43+40 Zuschauer: 175 --------------------
Revanche geglückt, Tabellenplatz 5 erreicht. Sonntag, 15.01.2012 TSV Trostberg - SC Forst 6:3 (0:1,3:1,3:1) -------------------- 1. Drittel 0:1 - 11:34 - Dominik Ebentheuer,(Kratzmeir, Stranninger)Üz+1 -------------------- 2.Drittel 1:1 - 25:19 - Oleg Matveenko,(Roßmanith) 2:1 - 26:01 - Rainer Roßmanith,(Scheck, Feldner L.) 2:2 - 37:36 - Thorsten Stranninger,(Pungarsek)Üz+1 3:2 - 39:59 - Stefan Feldner,(Bozner) -------------------- 3. Drittel 4:2 - 44:56 - Martin Hagemeister,(Bozner, Heide) 5:2 - 47:13 - Ken Grapentine,(Hagemeister) 5:3 - 53:01 - Thorsten Stranninger,(Pungarsek)Uz-1 6:3 - 54:22 - Florian Wehle,(Fuchs, Roßmanith) -------------------- Strafen: Trostberg: 16 Forst : 20 Zuschauer: 340 --------------------
4:4 bei den Burgauer Eisbären Burgau/Trostberg. Zum vierten mal in Folge sind nun schon die Trostberg Chiefs in der Eishockey-Landesliga Süd-West auf fremden Eis ungeschlagen. Dabei gab es beim ESV Burgau ein 4:4 (1:2,2:0,1:2)-Remis. Damit hält der positive Aufwärtstrend der Rumpeltes-Truppe weiter an. Allerdings holte sich Alex Wimmer schon wieder eine Spieldauerdisziplinarstrafe wegen eines Kniechecks ab, es war die zweite binnen drei Spielen, beide jedoch äusserst umstritten, denn auch der Burgauer Spieler konnte nach seiner schauspielerischen Einlage flott weiterspielen. Er selbst brachte seine Farben in Führung. Nach dem 1:2-Rückstand drehten Martin Hagemeister und Thomas Scheck in 75 Sekunden das erste mal die Partie zu Gunsten der Chiefs. Nachdem die Eisbären wieder den Spieß umdrehten, war es Lukas Feldner, der dreieinhalb Minuten vor dem Ende den 4:4-Endstand markierte. Die Chiefs bleiben damit weiter mit 16:18 Punkten auf Platz sieben. Im achten Spiel wurde schon das siebte mal nicht verloren, dabei fünfmal gewonnen und sind jetzt die Mannschaft der Stunde. Freitag, 13.01.2012 ESC Burgau - TSV Trostberg 4:4 (2:1, 0:2, 2:1) -------------------- 1. Drittel 0:1 - 09:30 - Alexander Wimmer,(Bozner, Matveenko) 1:1 - 12:11 - Phillip Birk 2:1 - 14:25 - Dominik Erhard -------------------- 2.Drittel 2:2 - 36:00 - Martin Hagemeister,(Matveenko) 2:3 - 37:45 - Thomas Scheck,(Roßmanith, Feldner L.) -------------------- 3. Drittel 3:3 - 43:15 - Tim Bertele 4:3 - 51:06 - Simon Arzt 4:4 - 56:21 - Lukas Feldner,(Matveenko, Roßmanith) -------------------- Strafen: Trostberg: 17+20 (5+20-Wimmer/Kniecheck) Burgau : 24 Zuschauer: 35 --------------------
Sonntag, 08.01.2012 TSV Trostberg - ESC Geretsried 8:6 (4:1, 1:3, 3:2) 8:6-Erfolg nach 5:1-Führung - Marnota verletzt Trostberg. Die Trostberg Chiefs gingen in der Eishockey-Landesliga Süd-West wieder nicht zimperlich mit den Gefühlen ihrer 300 Fans um. Nach einer deutlichen 5:1-Führung endete die Partie mit einem knappen 8:6-Erfolg gegen den ESC Geretsried. Das letzte Tor war dabei ein empty-net-goal. "Es ging am Anfang zu leicht, da wurden wir für unsere Nachlässigkeiten fast noch bestraft", meinte Chiefs-Coach Thomas Rumpeltes. Oleg Matveenko, Martin Hagemeister (je 2), Rainer Roßmanith, Ken Grapentine, Lukas Feldner und Stephan Bozner trafen für den TSV. Schwerwiegender für die Chiefs ist die Verletzung von Milan Marnota, der nach einem Foul vom Eis musste. Eine genaue Diagnose fehlt aber noch Im zweiten Drittel stürzte der tschechische Stürmer bei einem Zweikampf so unglücklich, dass er sich am rechten Knöchel verletzte und nicht mehr weitermachen konnte. „Wir hoffen, dass nichts gebrochen oder gerissen und er bis kommenden Freitag wieder einsatzfähig ist“, sagte Abteilungsleiter Michael Buchner gestern. Die Chiefs strapazierten die Nerven ihrer Fans, denn aus einem komfortablen 5:1-Vorsprung wurde schnell ein 5:4, und aus einem 7:4 noch ein 7:6, ehe Martin Hagemeister mit einem Empty-Net-Goal alles klar machte. „Es ging am Anfang zu leicht, dann wurden wir für unsere Nachlässigkeiten fast noch bestraft“, meinte Chiefs-Coach Thomas Rumpeltes, der dennoch zufrieden war mit seiner Mannschaft, die immer besser in Schwung kommt. Vor allem im ersten Drittel lief es wie aus einem Guss. Schon nach 36 Sekunden lag die Scheibe im Tor der Riverrats – nach einem Direktschuss von Oleg Matveenko. Der bärenstarke Verteidiger war es auch, der in der 7. Minute das 2:0 folgen ließ – wieder perfekt freigespielt von der GrapentineMarnota/Hagemeister-Linie. Im sechsten Spiel war es bereits das vierte Tor für den offensivstarken Abwehrrecken. Als binnen 55 Sekunden Ken Grapentine (nach toller Hagemeister-Vorarbeit) und Rainer Roßmanith (nach Traumangriff über Thomas Scheck und Lukas Feldner) auf 4:0 stellten, schien sich schon ein Schützenfest anzubahnen. Doch weit gefehlt: die Riverrats gaben nicht auf und blieben stets gefährlich. „Wenn du schnell so deutlich führst, dann ist die Gefahr groß, dass sich Leichtsinnigkeiten im Spiel einschleichen, und das ist uns heute passiert“, erklärte Thomas Rumpeltes die Tatsache, dass man im zweiten Drittel den 5:1-Vorsprung auf 5:4 zusammenschmelzen ließ. Im Schlussdrittel bekamen die Chiefs aber wieder Oberwasser und zogen auf 7:4 davon. Doch es folgte der zweite Gegenschlag der Riverrats, und spätestens nach dem 7:6-Anschlusstreffer, als die Gäste ihren Keeper schon vom Eis genommen hatten, rutschte den Chiefs-Fans nochmal das Herz in die Hose. Doch man überstand die letzten 43 Sekunden unbeschadet und schaffte am Ende sogar noch das 8:6 -------------------- 1. Drittel 1:0 - 00:36 - Oleg Matveenko,(Hagemeister, Marnota) 2:0 - 06:32 - Oleg Matveenko,(Grapentine, Hagemeister) 3:0 - 09:41 - Ken Grapentine,(Hagemeister, Feldner L.) 4:0 - 10:36 - Rainer Roßmanith,(Feldner L,Scheck) 4:1 - 11:23 - Klaus Berger,(Köhler, Stowasser)ÜZ+1 -------------------- 2.Drittel 5:1 - 24:09 - Lukas Feldner,(Scheck, Roßmanith) 5:2 - 30:05 - Michael Helfrich,(Tauber) 5:3 - 31:40 - Sebastian Geltinger,(--) 5:4 - 36:45 - Andreas Hölzl,(Schneider, Lechner) -------------------- 3. Drittel 6:4 - 46:03 - Stephan Bozner,(Wehle, Kettenberger) 7:4 - 49:50 - Martin Hagemeister,(Grapentine, Mayer)Üz+1 7:5 - 54:12 - Michael Stowasser,(--)Üz+1 7:6 - 59:17 - Klaus Berger,(Hölzl, Poch)Üz+1 8:6 - 59:53 - Martin Hagemeister,(Roßmanith,Grapentine)EN -------------------- Strafen: Trostberg: 12 Kempten : 12 Zuschauer: 300 -------------------- Mehr Infos und Bericht folgen....
Freitag, 06.01.2012 ESC Kempten - TSV Trostberg 3:4,(2:0,0:3, 1:1 ) Kempten/Trostberg. Den Trostberg Chiefs ist in der Eishockey-Landesliga Süd-West eine Sensation gelungen. Beim Tabellendritten ESC Kempten gelang der Rumpeltes-Truppe ein 4:3 (0:2,3:0,1:1)-Erfolg. "Man of the match" war Torjäger Martin Hagemeister, der alleine dreimal ins Tor der Sharks traf, Oleg Matveenko steuerte den vierten Treffer bei. Es war für die Allgäuer die erste Heimniederlage und für die Chiefs der erste Sieg nach ellenlanger Zeit in einem Hallenstadion. Chiefs-Coach Thomas Rumpeltes fiel ein Stein vom Herzen: "Ein eminent wichtiger Sieg für meine tolle Truppe". Es war für die Allgäuer die erste Heimniederlage und für die Chiefs der erste Sieg nach langer Zeit, der letzte stammt vom Oktober 2010 (2:1 in Senden), in einem Hallenstadion. Zudem war es nach drei Niederlagen gegen den favorisierten ESC der erste doppelte Punktgewinn. Thomas Rumpeltes war nur mit vier Verteidigern ins Allgäu gereist, nach dem Dicu, Heide, Grapentine, Heitauer und „Metty“ Wolfgruber passen mussten, waren überhaupt nur zwölf Feldspieler an Bord. Die 250 Zuschauer, die ins Kemptner Eisstadion gekommen waren, sahen drei grundverschiedene Spielabschnitte. So nahm die Partie erst einmal den erwarteten Verlauf. Oliver Worm fing einen Trostberger Angriff ab und verlud Maxi Kruck zur 1:0-Führung. In der Folgezeit schlichen sich bei den Allgäuern allerdings mehr und mehr Fehler ein, so das der TSV das Spiel etwas offener gestalten konnte. Vor dem ersten Wechsel folgte aber ein erneuter Rückschlag für die Chiefs. Andreas Zieglers Querpass vor dem Kasten fand den Weg über einen Verteidiger-Schlittschuh ins Tor, das Glück hatte die Gäste zunächst einmal verlassen. „Der Start war holprig, eine lange Busfahrt und zwei Wochen Pause haben sich bemerkbar gemacht“, meinte Thomas Rumpeltes. Im zweiten Drittel sah man die „wahren Chiefs“ (Rumpeltes) – in den folgenden 20 Spielminuten drehten die Gäste die Partie. Dabei spielte der Trostberger Torjäger Martin Hagemeister groß auf. Er erzielte den Anschlusstreffer und die Führung für seine Farben. Oleg Matveenko traf zwischenzeitlich zum verdienten Ausgleich, dies alles geschah binnen neun Minuten. Gleich nach dem zweiten Wechsel netzte Hagemeister mit seinem dritten Tor und zugleich 20. Saisontreffer schon nach 26 Sekunden zum 4:2 ein. Er brachte die Scheibe im Nachsetzen nach dem abgewehrten Schuss von Milan Marnota im Gehäuse unter. Nach drei Minuten im Schlussabschnitt gab es eine unschöne Szene. Nach einem Check musste Alex Wimmer mit einer Spieldauer-Disziplinarstrafe vom Eis und Benjamin Waibel verletzt in die Kabine. Vier Minuten später kamen die Haie wieder heran. Mathias Weißschuh war mit einem Kracher von der blauen Linie erfolgreich. „Danach hat jeder meiner Spieler eine tolle Leistung gezeigt“, lobte Rumpeltes, denn die Hausherren schafften es – ob des Gäste-Drucks in den Schlussminuten – nicht einmal mehr, den Goalie vom Eis zu nehmen. So blieb es am Ende beim 4:3-Sieg der Chiefs. „Wir haben aus den letzten sechs Spielen neun Zähler geholt, das ist ganz hervorragend“, so Rumpeltes. -------------------- 1. Drittel 1:0 - 06:44 - Oliver Worm 2:0 - 18:59 - Andreas Ziegler -------------------- 2.Drittel 2:1 - 32:16 - Martin Hagemeister,(Wehle) 2:2 - 36:28 - Oleg Matveenko,(Heide) 2:3 - 38:57 - Martin Hagemeister,(Matveenko,Wimmer) -------------------- 3. Drittel 2:4 - 40:16 - Martin Hagemeister,(Marnota) 3:4 - 47:12 - Matthias Weißschuh,(Scheffer) -------------------- Strafen: Trostberg: 13+20 (5+20,Wimmer) Kempten : 10 Zuschauer: 250 -------------------- Mehr Infos und Bericht folgen....
Freitag, 23.12.2011 Trostberg CHIEFS - ESC Holzkirchen 1:3,(1:1, 0:1, 0:1 ) 1:3-Heimniederlage gegen den ESC Holzkirchen Trostberg. Plötzlich hatte das Eishockey-Landesligaspiel zwischen Trostberg und Holzkirchen nicht mehr nur zwei, sondern über 400 Schiedsrichter: während sich die beiden Unparteiischen Velkoski (Burgkirchen) und Renner (Dorfen) für ein näheres Studium des Regelbuchs in die Katakomben zurückzogen, wurde auf den Rängen und Spielerbänken rund fünf Minuten lang debattiert, gestikuliert und mit den Schultern gezuckt. Und dann ließen es die Referees tatsächlich gelten, das spielentscheidende 1:2 für Holzkirchen, ein geradezu historisches Eigentor, mit dem TSV-Verteidiger Oli Dicu in der 28. Minute selbst die regelkundigsten Beobachter vor eine echte Herausforderung gestellt hatte. Was war geschehen? Die Schiedsrichter hatten nach einem Foul an Alex Wimmer eine Strafzeit für die Gäste angezeigt. Trostberg blieb in Puckbesitz, TSV-Torwart Kruck verließ das Eis für einen sechsten Feldspieler, und die Chiefs hätten diesen Vorteil nun eigentlich beruhigt so lange ausnutzen können, bis die Holzkirchener die Scheibe wieder zurückerobern. Das mussten die Gästeaber gar nicht, denn beim Neuaufbau eines Spielzugs wollte Oli Dicu etwa auf Höhe der eigenen blauen Linie den Puck – leicht bedrängt von einem Gegenspieler - nach hinten in Richtung seines Mitspielers Martin Hagemeister passen. Dieser hatte sich aber schon nach vorne orientiert, so dass der Rückpass ins von Maxi Kruck verlassene Trostberger Gehäuse rutschte. Ebenso wie viele TSV-Fans wiegte sich Oli Dicu zunächst in Sicherheit und war im ersten Moment felsenfest davon überzeugt, dass das Eigentor nicht zählen würde. „Ich hatte eine Regelpassage im Kopf, die ich erst vor kurzem mal gelesen hatte, wonach man bei einer für den Gegner angezeigten Strafe auf keinen Fall den Nachteil eines Gegentores erleiden kann“, berichtet der 32-jährige Abwehr-Routinier. Eine Ansicht, die die beiden Schiedsrichter auch nicht sofort widerlegen konnten, weshalb sie sich für eine genauere Lektüre diverser kleinerer gedruckter Paragraphen des umfangreichen Eishockey-Regelwerks kurz in die Kabine verabschiedeten. Um dann zum Entsetzen von Dicu und Co. auf Tor für Holzkirchen zu entscheiden, weil sie aus den Tiefen der IIHF-Statuten Regel Nummer 514, Absatz b herausgetaucht hatten, die da lautet: Ist der Puck durch die Aktion eines Spielers des schuldlosen Teams ins eigene Tor eingedrungen, während der Schiedsrichter eine Strafe anzeigt, aber das Spiel noch nicht unterbrochen hat, ist das Tor gültig, und die angezeigte Strafe wird in gewohnter Weise verhängt. Oder anders formuliert: So lange das Team, gegen das eine Strafzeit angezeigt ist, nicht erkennbar in Puckkontrolle ist, so lange pfeift der Schiri nicht ab. Und so lange schwebt das „schuldlose Team“ eben auch in der Gefahr, ein Eigentor zu fabrizieren. „Daran ist leider nicht zu rütteln“, musste Oli Dicu, der auch 2. Abteilungsleiter ist, eingestehen, nachdem er zwecks endgültiger Klärung des Eishockey-Kuriosums nach der Partie Schiedsrichterobmann Andreas Polz aus Geretsried angerufen hatte. „Und er hat gesagt, dass ihm so etwas in 26 Jahren Schiedsrichter-Karriere und mehr als 1000 Spielen tatsächlich noch kein einziges Mal untergekommen ist.“ Den Seltenheitswert des Eigentores brachten die verblüfften Zuschauer am Freitag immer wieder mit dem Satz „Sowas findet man nur auf YouTube“ zum Ausdruck. Und in der Tat offenbaren die bewegten Bilder der Internet-Plattform, dass dieses Malheur auch schon gestandenen NHL-Recken unterlaufen ist. So landete 2006 der Rückpass von CarolinaHurricanes-Verteidiger Niclas Wallin im eigenen – wegen einer gegen Washington angezeigten Strafe verwaisten – Tor. Und das Unglück, „to score on his own empty net during delayed penalty“, wie es im Fach-Englisch heißt, ereilte drei Jahre später auch noch Vancouvers Shane O’Brien im Spiel gegen Phoenix. Ein schwacher Trost für Oli Dicu. „Das ist einfach nur ärgerlich. Da kriegt dann einer vom Gegner das Tor gutgeschrieben, der irgendwann mal lange vorher beim Bully zuletzt am Puck war.“ Und: „Wir verlieren ein Spiel mit 1:3, obwohl beide Torhüter jeweils nur ein Tor kassiert haben“, beschreibt der TSV-Verteidiger den fast schon skurrilen Umstand, dass der ChiefsKasten sowohl beim schicksalhaften 1:2 im Mitteldrittel, als auch beim 1:3 während des vergeblichen Trostberger Schlussspurts leer stand. Wo sieht man ein Eishockey-Kuriosum, das der Schiedsrichterobmann in 26 Jahren nicht erlebt hat? 1.Drittel 0:1 - 04:41 - Stefan Alber,(Schöpf, Köck) 1:1 - 15:28 - Martin Hagemeister,(Wimmer, Marnota)Üz+1 -------------------- 2.Drittel 1:2 - 27:46 - Josef Ziegler,( Eigentor Trostberg) -------------------- 3.Drittel 1:3 - 59:37 - Georg Schöpf,(ins leere Tor, Goalie vom Eis) -------------------- Mehr Infos und Bericht folgen....
Sonntag, 18.12.2011 Trostberg CHIEFS - EC Bad Tölz 1b 6:1,(1:0, 3:1, 2:0 ) Erfolgsserie mit souveränem 6:1-Sieg gegen EC Bad Tölz 1b fortgesetzt – Mannschaftsdienlicher Milan Marnota Trostberg (tt). Die Trostberg Chiefs reiten weiter auf der Erfolgswelle. Vier Spiele in Folge sind die TSV-Cracks in der Eishockey-Landesliga Süd-West nun schon ungeschlagen. Am Sonntag feierte man vor mehr als 400 begeisterten Zuschauern einen überzeugenden 6:1 (1:0, 3:1, 2:0)-Sieg gegen den EC Bad Tölz 1b – mit einer, wie es der rundum zufriedene Trainer Thomas Rumpeltes formulierte, „nahezu perfekten Leistung“. „Wir haben einen wirklich sehr starken Gegner dominiert, weil jeder seine Aufgabe zu hundert Prozent erfüllt hat“, lobte Rumpeltes sein Team. „Man hat vor allem in den ersten fünf Minuten gesehen, dass wir es mit einer der besten Landesligamannschaften zu tun hatten.“ Die mit vielen, vor allem läuferisch sehr starken Bundesliga-Juniorenspielern gespickten „Tölzer Buam“ schnürten die Gastgeber in der Anfangsphase förmlich im eigenen Drittel ein. Doch wie schon in den letzten Spielen konnte sich der TSV wieder auf seinen in absoluter Topform befindlichen Keeper Maxi Kruck verlassen, der momentan wie eine Wand im Trostberger Kasten steht, sich in Alleingänge wirft, scheinbar unhaltbare Schüsse hält und kaum Abpraller zulässt. Nach sechs Minuten war es dann die sehr starke erste Angriffsreihe, die den stürmischen Tölzern den Wind aus den Segeln nahm: Als eine Strafzeit für die Gäste angezeigt war, traf der wiedergenesene Mittelstürmer Alex Wimmer zum 1:0. Die beiden nicht zu stoppenden Flügelflitzer Martin Hagemeister und Milan Marnota hatten die Vorarbeit geleistet – der Startschuss für ein echtes Feuerwerk, das die beiden Supertechniker abbrannten. Torjäger Hagemeister glänzte als im Abschluss gnadenloser dreifacher Torschütze. Und der quirlige Tscheche Milan Marnota stellte mit nicht weniger als vier Vorlagen neben seinen tollen spielerischen Fähigkeiten insbesondere seine so wertvolle mannschaftsdienliche Einstellung unter Beweis. Doch war es eine vom Torwart bis zur vierten Sturmreihe komplett überzeugende Chiefs-Crew, die diesen souveränen Heimsieg einfuhr. So wirbelte die Roßmanith-Linie in der 38. Minute die Tölzer Abwehr total durcheinander, die Passkombination von Thomas Scheck und Ken Grapentine war so atemberaubend schnell, dass Rainer Roßmanith plötzlich völlig frei vor dem leeren Tor stand und das frenetisch umjubelte und vorentscheidende 4:1 erzielte. Den Schlusspunkt zum 6:1 setzte Matthäus Riemel mit seinem ersten Saisontor. „Das ist auch eine Qualität von uns: Wir haben jetzt schon 15 verschiedene Torschützen“, freute sich Trainer Rumpeltes über seinen schlagkräftigen Kader, mit dem er in der zweiten Saisonhälfte mindestens noch in die obere Tabellenhälfte vordringen möchte. Nächste Gelegenheit zum Punktesammeln ist am kommenden Freitag das Heimspiel gegen den ESC Holzkirchen. Mit einem ähnlich perfekten Spiel dürfte die Erfolgswelle der Chiefs dann sicher nicht verebben. Verzichten muss Trainer Thomas Rumpeltes jedoch auf seinen Stürmer Lukas Feldner, der sich gegen Tölz wegen eines zu harten Checks eine Spieldauerdisziplinarstrafe einhandelte. -------------------- 1. Drittel 1:0 - 06:00 - Alexander Wimmer,(Hagemeister, Marnota) -------------------- 2.Drittel 2:0 - 20:45 - Martin Hagemeister,(Marnota) 2:1 - 28:22 - Andreas Pfaff,(--)Üz+1 3:1 - 30:18 - Martin Hagemeister,(Marnota, Wimmer) 4:1 - 37:15 - Rainer Roßmanith,(Grapentine, Scheck) -------------------- 3. Drittel 5:1 - 43:49 - Martin Hagemeister,(Marnota, Wimmer) 6:1 - 55:44 - Mathäus Riemel,(Heitauer, Mayer)Üz+1 -------------------- Strafen: Trostberg: 9 +20 ( 5+20 Feldner L./ RV24+14) EV FFB : 10 Zuschauer: 393 -------------------- Mehr Infos und Bericht folgen....
Freitag, 16.12.2011 EV Fürstenfeldbruck - Trostberg CHIEFS 3:3,(1:1, 0:0, 2:2 ) Fotos: Wasti 3:3 – Chiefs trotzen allen Kapriolen Fürstenfeldbruck/Trostberg (td). Die Trostberg Chiefs haben in der Auswärtspartie der Eishockey-Landesliga Süd-West beim EV Fürstenfeldbruck am Freitag einen Punkt geholt. Mit dem 3:3 (1:1, 0:0, 2:2) blieb der TSV das dritte Spiel in Folge ungeschlagen. Die Treffer gelangen Rainer Roßmanith, Ken Grapentine und Neuzugang Milan Marnota. „Es war wegen der Wetterkapriolen sehr schwierig“, meinte Chiefs-Coach Thomas Rumpeltes. In der Tat passierte bis zum Spielbeginn einiges. „Das Spiel stand kurz vor der Absage, aber ich wollte spielen, und auch der Spielleiter hat die Partie nicht abgesagt.“ Orkan „Joachim“ hatte dann das Eis des Amper-Oase-Freiluftstadions mit Blättern übersät, und nach dem Regen glich das Ganze eher einer Schwimmanlage. „Dann war wieder nicht sicher, ob überhaupt angepfiffen wird“, berichtet Trainer Rumpeltes. „Die Spieler saßen bereits umgezogen in der Kabine. Das ist für eine Auswärtsmannschaft mehr als schwierig.“ So ging die Partie dann für Trostberg auch sehr unerfreulich los, nach nur 25 Sekunden lag der Puck bereits im TSV-Kasten. Markus Pasterny hatte das erste Überzahlspiel der Crusaders zur Führung genutzt. Mittlerweile hatten der Regen und der Wind aufgehört, „aber das butterweiche Eis störte unser Kombinationsspiel“. Zudem hatte Rumpeltes mit einem anderen Problem zu kämpfen. Nur 13 Feldspieler waren an Bord. Zu den fünf eingeplanten Ausfällen (Bozner, Brüderl, Wehle, Fuchs und Metty Wolfgruber) kamen noch vier Spieler: Oli Dicu, Matthäus Riemel und Alex Gernhäuser traten die Reise erst gar nicht mit an, und Toni Wolfgruber hatte von der Fahrt aus Ingolstadt einen Autounfall. „Gott sei Dank ist ihm nichts passiert“, so der Trainer. „Aber mit so wenig Leuten kannst du in der Landesliga normalerweise nicht bestehen.“ Die verbliebenen Cracks hielten jedoch stark dagegen. Rainer Roßmanith gelang nach einer guten Viertelstunde der Ausgleich. Ab dem zweiten Drittel kamen die Chiefs besser in Spiel, und im Schlussdritte war es Milan Marnota, der die erstmalige Führung für den TSV markierte. Thomas Rumpeltes: „Ich dachte, dass wäre es gewesen. So ein ‚Lucky Punch‘ sollte normalerweise in einem torarmen Spiel reichen“. Aber in den letzten drei Spielminuten überschlugen sich die Ereignisse. Mit einem Schuss von der blauen Linie erzielte Philipp Steidle das 2:2. Und es kam noch besser für die „Brucker“: Philipp Weishaupt gelang nach einem tollen Konter der in Unterzahl spielenden Crusaders gar das 3:2 – ein Doppelschlag binnen 36 Sekunden. „Das hätte für meine Mannschaft eigentlich der Todesstoß sein müssen“, so Rumpeltes. „Wie wir aber nochmals zurückgekommen sind, das hat mich beeindruckt.“ Der Lohn: Ken Grapentine traf zum 3:3-Endstand. „Heute hat die Mannschaft unter all den widrigen Umständen Charakter gezeigt. Das gibt uns Kraft für die weiteren Aufgaben“, resümierte Thomas Rumpeltes. Die Statistik: EV Fürstenfeldbruck - TSV Trostberg 3:3 (1:1, 0:0, 2:2); 1:0 (1.) Pasterny, 1:1 (14.) Roßmanith (Feldner Stefan, Grapentine), 1:2 (47.) Marnota (Feldner Lukas, Heide), 2:2 (58.) Steidle, 3:2 (58.) Weishaupt, 3:3 (59.) Grapentine (Scheck, Roßmanith); Strafminuten: Fürstenfeldbruck 16 + 10, Trostberg 14. Zuschauer: 34. -------------------- 1. Drittel 1:0 - 00:25 - Pasterny,(Ehemann) 1:1 - 13:49 - Rainer Roßmanith,(Feldner S., Grapentine) -------------------- 2.Drittel -:- - 00:00 - --,(--) -------------------- 3. Drittel 1:2 - 46:30 - Milan Marnota, (Feldner L., Heide) 2:2 - 57:08 - Steidle,(Mc Gehee) 3:2 - 57:44 - Weishaupt,(Mc Gehee) 3:3 - 58:18 - Ken Grapentine,(Scheck, Roßmanith) -------------------- Strafen: Trostberg: 12 Min. EV FFB : 16+10 Zuschauer: 30 -------------------- Mehr Infos und Bericht folgen....
Sonntag, 11.12.2011 ESC Holzkirchen - Trostberg CHIEFS 5:6,(2:4, 2:2, 1:0) Fotos: Sebastian Rockel Holzkirchen / Trostberg (td). Endlich geschafft! Die Trostberg Chiefs feierten den ersten Auswärtssieg der laufenden Saison der Eishockey-Landesliga Süd-West. Beim ESC Holzkirchen gelang der Rumpeltes-Truppe am Sonntag ein 6:5 (4:2,2:2,0:1)-Erfolg. Dabei setzte man den Aufwärtstrend mit dem zweiten Sieg in Folge fort. Ein Einstand nach Maß gelang Neuzugang Oleg Matveenko, der den ersten Chiefs-Treffer beisteuerte. Es war der erste Sieg auf fremden Eis seit dem 21. Februar. Da gelang zum Abschluss der Vorsaison ein 5:4-Sieg in Burgau. Zwei Siege am Stück sind für die Trostberger Kufencracks in dieser Spielzeit auch eine Premiere. Thomas Rumpeltes, dem Coach der Chiefs, fiel ein Stein vom Herzen. „Das war geil und ganz, ganz hart, denn Holzkirchen hat sich als der erwartet guter Gegner erwiesen. Aber wir wollten ein Stück weit mehr den Sieg.“ Er lobte die Mannschaftsleistung und hob mit Maxi Kruck („Er hat toll gehalten“) und Neuzugang Oleg Matveenko („Er ist ein guter Mann“) zwei Spieler hervor. Nun ist auch das eingetroffen, was der Trainer schon die letzten Wochen gefordert hatte: „Wir müssen einmal einen Vorsprung über die Zeit bringen.“ Das gelang, auch wenn es die Chiefs am Ende nochmal extrem spannend machten. Der erste Angriff der Gäste führte gleich zum Torerfolg. Oleg Matveenko sagte Danke, als sich zwei Verteidiger selbst behinderten und einen Zusammenstoß fabrizierten. Im weiteren Spielverlauf gerieten die Chiefs nie in Rückstand und erzielten dabei jeweils nach den Ausgleichstreffern die Führung. Dabei nutzten sie die Fehler in der ESC-Deckung eiskalt aus. Schon nach 20 Minuten stand es relativ komfortabel 4:2 für die Gäste. Diesen Vorsprung hielt man im zweiten Drittel und stellte auf 6:4. Milan Marnota glänzte mit drei Torvorlagen in seiner zweiten Partie für Trostberg. Mit den beiden Neuen, Matveenko und Marnota, haben die Chiefs zwei Trümpfe, die schon von Beginn an stechen. Im Schlussabschnitt verkürzten die ESC-Cracks durch den Doppeltorschützen Josef Ziegler auf 5:6 und die Partie stand nun auf Messers Schneide, zumal eine 5:3-Überzahlsituation für die Chiefs auch nichts einbrachte. Aber nun stand das in den ersten Saisonspielen so schmerzlich vermisste Glück auf Seiten des TSV. „Diesen Sieg haben wir uns hart erarbeitet, hatten aber auch das glücklichere Ende“, freute sich Thomas Rumpeltes, der aber hinzufügte: „Nun müssen wir gleich nachlegen.“ Holzkirchens Trainer Mike Fröhlich war sichtlich enttäuscht: „Trostberg hat heute von unseren Fehlern profitiert, zudem waren sie bislang die beste Gastmannschaft bei uns und wesentlich stärker als gedacht.“ Nun geht es am Freitag für die Chiefs zum EV Fürstenfeldbruck. -------------------- 1. Drittel 0:1 - 00:52 - Oleg Matveenko,(--) 1:1 - 07:55 - Eham,(Danner) 1:2 - 10:24 - Thomas Scheck,(Hagemeister, Marnota) 2:2 - 12:23 - Alber St.,(Alber M.) 2:3 - 15:24 - Martin Hagemeister,(Scheck) 2:4 - 19:47 - Stephan Bozner,(Wehle) -------------------- 2.Drittel 3:4 - 21:36 - Danner,(Eham) 4:4 - 27:42 - Ziegler,(Faltlhauser) 4:5 - 31:49 - Martin Hagemeister,(Marnota) 4:6 - 38:34 - Brüderl Ludwig,(Hagemeister) -------------------- 3. Drittel 5:6 - 51:49 - Ziegler,(Danner, Eham) -------------------- Strafen: Trostberg: 14 Holzkirchen: 14+20(2x 10) Zuschauer: 98 --------------------
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Sonntag, 04.12.2011 Trostberg CHIEFS - HC Landsberg 8:6 (0:1,5:1,3:4) Trostberg. Am Sonntagabend hat Trostberg wirklich mal alles gezeigt: Die Chiefs-Cracks, was in ihnen steckt, indem sie den Landsberg Riverkings mit 8:6 die erste Saison-Niederlage zufügten. Und die Nordkurven-Fans, was unter ihren Winterjacken steckt, indem sie den grandiosen Eishockey-Abend unter dem Motto „1, 2, 3 – Oberkörper frei!“ ausgelassen bejubelten. Spätestens, als der groß aufspielende TSV Trostberg dem haushohen und bis dato ungeschlagenen Favoriten HC Landsberg Mitte des Schlussdrittels das 8:3 eingeschänkt hatte und manche schon mit einem zweistelligen Sieg spekulierten, waren die eingefleischtesten unter den Chiefs-Fans dermaßen aus dem Häuschen, dass sie blank zogen und sich, fröhlich anfeuernd, sämtliche oberhalb der Gürtellinie befindlichen Textilien vom Leib rissen. Nicht ohne Grund: denn ihre Mannen hatten dank der besten Saisonleistung den Topfavoriten der Landesliga in die Schranken verwiesen. Auch wenn auf der Zielgeraden nochmal gezittert werden musste und aus dem komfortablen 8:3-Vorsprung zwischen der 56. und 59. Minute noch ein 8:6 wurde. Am Ende kannten der Jubel und die Anzahl der Ehrenrunden aber keine Grenzen. „Wir hatten mit Pfronten und Kempten zuletzt schon zwei unbesiegte Gegner am Rand einer Niederlage und sind für unseren Einsatz nicht belohnt worden. Umso mehr freut es mich jetzt für die Mannschaft und natürlich auch für unsere tolle Zuschauerkulisse, dass alle endlich mal Grund zum Feiern haben“, sagte ein sichtlich erleichterter Trainer Thomas Rumpeltes. Sein Team hatte dem scheinbar übermächtigen HC Landsberg mit aufopferungsvollem Einsatz den Zahn gezogen. Alle Checks wurden zu Ende gefahren, jeder kämpfte für jeden, man ließ die Scheibe laufen und hatte auch noch das zuletzt so schmerzlich vermisste Glück im Abschluss. Noch nicht jedoch im ersten Drittel – da hatte man nämlich vor allem einen überragenden Torwart zwischen den Pfosten: Maxi Kruck war der Turm in der Schlacht, ein unüberwindliches Bollwerk im Angriffswirbel der Lechstädter, die schon einen dritten Nachschuss brauchten, um den Mann mit der magnetischen Puckanziehungskraft zum 0:1 zu überwinden (15.). Ein Rückstand, der die Chiefs nicht demoralisierte, sondern anstachelte zu einem denkwürdigen zweiten Drittel. Da brannte die Rumpeltes-Truppe ein wahres Feuerwerk ab: 5:1 deklassierte man den Aufstiegsaspiranten mit kompromisslosem Körpereinsatz und mitreißendem Kombinationsspiel . Neuzugang Milan Marnota (1 Tor, 3 Assists) entpuppte sich als echter Wirbelwind. Unermüdlich und unerschrocken stürzte sich der kleine Tscheche mit dem großen Kämpferherz immer mitten ins Getümmel. Harte, teils unfaire Attacken seiner Gegenspieler steckte der 23-Jährige aus Liberec tapfer weg, um das Gehäuse der Riverkings immer wieder in Gefahr zu bringen und seinen torgefährlichen Sturmpartner Martin Hagemeister immer wieder perfekt in Szene zu setzen. Die Folge: zweimal Hagemeister und je einmal Marnota (rotzfrecher Billardtreffer von hinter dem Tor ans Wadl des HCL-Keepers), Bozner (überragender Slalomlauf durch die komplette Gästeabwehr) und Thomas Scheck (unverschämt frecher Kreuzeckschlenzer nach angetäuschtem Querpass) schenkten dem überforderten Topfavoriten mal schnell fünf ein. Im Schlussdrittel des von den Waldkraiburger Schiedsrichtern Eckmüller und Schimm perfekt geleiteten Spiels schien es, als würden sich die Chiefs den Frust der zuletzt so unglücklich verlorenen Spiele komplett von der Seele schießen. Denn Roßmanith und Hagemeister erhöhten auf 7:2. Und dem 7:3 durch das dritte Tor von Landsbergs Alleinunterhalter Christian Augst ließ Sepp Mayer nach toller Wehle- und Bozner-Vorarbeit das 8:3 folgen. Im sicheren Gefühl des Sensationssieges schlichen sich jedoch einige Leichtsinnig- und Ängstlichkeiten ein. Der Landsberger Zweieinhalb-Minuten-Dreierpack zum 6:8 konnte den Saisonhöhe- und vielleicht auch Wendepunkt der Chiefs aber nicht mehr gefährden. „Das hat sich die Mannschaft total verdient“, zollte Trainer Thomas Rumpeltes seiner Mannschaft höchsten Respekt. „Wir waren immer am Mann, immer lästig, haben den Gegner wirklich aufgearbeitet. Und endlich hat man auch mal am Ergebnis gesehen, dass mein Anspruch, mindestens zur oberen Hälfte der Tabelle zu gehören, nicht aus der Luft gegriffen ist.“ Nachdem der bisherige Spielplan den Chiefs schon so viele Spiele gegen Topteams wie Landsberg, Pfronten oder Kempten beschert hat, hofft der Coach nun gegen die vermeintlich schwächere Konkurrenz auf eine Serie. „Der Dezember gehört dann vielleicht uns“, so Rumpeltes’ Kampfansage – nicht nur an den Rest der Landesliga, sondern unfreiwillig auch an die eigene Nordkurve, denn: Sollten sich die Witterungsverhältnisse in den nächsten Wochen endlich mal der Jahreszeit anpassen, dann wird sich der freizügige Siegesjubel der TSV-Fans den nackten Tatsachen etlicher Minusgrade stellen müssen. Die Statistik: Trostberg Chiefs – Landsberg Riverkings 8:6 (0:1, 5:1, 3:4); 0:1 (15.) Augst, 1:1 (23.) Hagemeister (Grapentine, Dicu); 2:1 (26.) Hagemeister (Marnota), 3:1 (26.) Scheck (Roßmanith), 4:1 (30.) Marnota (Roßmanith), 4:2 (34.) Augst, 5:2 (39.) Bozner (Marnota), 6:2 (42.) Roßmanith (Dicu), 7:2 (48.) Hagemeister (Marnota), 7:3 (53.) Augst, 8:3 (54.) Mayer (Wehle, Bozner), 8:4 (56.) Geuß, 8:5 (57.) Augst, 8:6 (59.) Hanemann; Strafminuten: TSV 8, HCL 16; Zuschauer: 400. ---------------- Trostberg (tt). Ovationen für eine lebende Trostberger Eishockey-Legende: Ken Grapentine, mit fast 49 Jahren noch immer einer der besten Spieler in der Landesliga, wurde am Sonntag für sein 500. Spiel im Dress des TSV Trostberg geehrt. Mehr als 20 Jahre lang hat der Kanadier mit seiner sympathischen und mannschaftsdienlichen Art das Trostberger Eishockey geprägt. Nicht umsonst brachte vor dem Landsberg-Spiel TSV-Funktionär Gerd Rockel, ein enger Freund von Ken Grapentine, die Verdienste des TSV-Urgesteins unter den Klängen der kanadischen Nationalhymne („O Canada“) mit dem Satz auf den Punkt: „Er ist Eishockey Trostberg!“ Mister „Eishockey Trostberg“ freute sich über das Geschenk: ein Mini-Grapentine in Form einer dreidimensionalen Fotofigur. Und sein unfassbares Skorerpunktekonto von 494 Treffern und 762 Assists erhöhte er im 500. Spiel auch gleich wieder um eine wichtige Torvorlage. 1.Drittel: 14:03-0:1-Christian Augst,(Hess, Dollhofer) 2.Drittel: 22:12-1:1-Martin Hagemeister,(Grapentine, Dicu)Üz+1 25:11-2:1-Martin Hagemeister,(Marnota)Üz+1 25:56-3:1-Thomas Scheck,(Roßmanith) 29:30-3:1-Milan Marnota,(Roßmanith) 33:10-4:2-Christian Augst,(Speckamp) 38:32-5:2-Stephan Bozner,(Marnota)Üz+1 3.Drittel: 41:26-6:2-Rainer Roßmanith,(Dicu) 47:42-7:2-Martin Hagemeister,(Marnota) 52:41-7:3-Christian Augst,(-) 53:36-8:3-Sepp Maier,(Wehle, Bozner) 55:54-8:4-Christian Geuß,(Hanemann, Augst) 56:54-8:5-Christian Augst,(Dollhofer, Hess) 58:20-8:6-Hanemann,(Simmler) Strafen: TSV Trostberg: 8 Min. HC Landsberg : 16 Min. Zuschauer: 360 Bericht folgt, Admin/Gerdl
Sonntag, 27.11.2011 Trostberg CHIEFS - ESC Kempten 3:4 (3:2,0:0,0:2) 1.Drittel: 09:26-0:1-Tobias Jörg(Scheffer)Üz+1 09:57-0:2-Tobias Jörg(-) 12:27-1:2-Martin Hagemeister(Grapentine, Roßmanith)Üz+1 14:12-2:2-Thomas Scheck(Roßmanith) 15:10-3:2-Florian Wehle(Grapentine, Hagemeister) 2.Drittel: --:-- 3.Drittel: 55:21-3:3-Andreas Ziegler(Pichler) 56:02-3:4-Andreas Ziegler(Jörg) Strafen: TSV Trostberg: 14 Min EV Pfronten: 12 Min.(+10 Schneider) Trostberg Chiefs bleiben vom Pech verfolgt: Trotz starker Leistung wieder knapp verloren – 3:4 gegen Kempten Trostberg (tt). Und täglich grüßt das Murmeltier: So ähnlich wie die Endlosschleife der Hollywood-Komödie fühlen sich in dieser Saison auch die Heimspiele der Trostberg Chiefs in der Eishockey-Landesliga Südwest an. Jedesmal dasselbe Dilemma: Die TSV-Cracks spielen stark, kämpfen famos, begeistern ihr Publikum – und stehen am Ende mit leeren Händen da. So auch am Sonntag bei der bitteren 3:4 (3:2, 0:0, 0:2)-Niederlage gegen Kempten. Die Binsenweisheit, für die normalerweise drei Euro ins Phrasenschwein fällig sind, ist bei den Chiefs derzeit leidvolle Realität: Wenn man unten drin steht, kommt auch noch das Pech dazu. Denn gegen die ungeschlagenen Kemptener Haie hätten sich die Alzstädter vor mehr als 300 Zuschauern den Sieg mehr als verdient gehabt. Doch der aufopferungsvolle Einsatz und die tolle Moral wurden wie schon beim 5:6 gegen Pfronten nicht belohnt. „Ich weiß schon gar nicht mehr, was ich sagen soll“, zeigte sich TSV-Trainer Thomas Rumpeltes tief enttäuscht. „Die Leistung ist gut, aber wir können einfach kein Spiel gewinnen. Das ist extrem frustrierend.“ Niedergeschlagen und mit hängenden Köpfen schlichen die Chiefs dann auch vom Eis, nachdem sie gegen die klar favorisierten Allgäuer bis fünf Minuten vor Schluss mit 3:2 geführt hatten und am Ende durch zwei völlig unnötige Gegentore binnen 41 Sekunden erneut um den Lohn ihrer Arbeit gebracht worden waren. Es war ein kurioser Spielverlauf: Ein torreiches erstes Drittel, ein torloser zweiter Abschnitt und eine mit hochkarätigen Konterchancen versehene, jedoch vergebliche Abwehrschlacht der Chiefs im Schlussdrittel. Oder noch kürzer erzählt: Einem Kemptener Doppelschlag folgte ein Trostberger Dreierpack, der aber nicht reichte, weil die Gäste zum Schluss einen weiteren Doppelpack schnürten. Die Haie aus Kempten begannen mit viel Schwung, und binnen 31 Sekunden brachte Tobias Jörg sein Team in der 10. Minute mit 2:0 in Front. Da mussten die TSV-Fans schon Schlimmes befürchten, zumal der Offensivwirbel der Gäste zunächst noch weiterging. Doch wie aus heiterem Himmel berappelten sich die Trostberg Chiefs und schlugen ihrerseits gnadenlos zurück. Innerhalb von zweieinhalb Minuten machten Hagemeister, Scheck und Wehle aus dem 0:2-Rückstand eine 3:2-Führung. Die geschockten Kemptener hatten plötzlich völlig den Faden verloren. Im zweiten Drittel war es ein ausgeglichenes Spiel mit starken Torhütern. TSV-Schlussmann Maxi Kruck lieferte eine Glanzleistung ab. Und seine Vorderleute wehrten sich mit Händen und Füßen gegen die vor allem offensiv sehr versierten Sharks. „Unser Problem war, dass das 4:2 einfach nicht fallen wollte“, meinte Trainer Thomas Rumpeltes. Nicht weniger als drei Mal stand der Pfosten im Weg – Hagemeister, Scheck und Roßmanith hatten die Vorentscheidung auf dem Schläger. „Und das hätte Kempten wohl das Genick gebrochen“, so Rumpeltes. Die Chiefs wiederum hatten Glück, dass im zweiten Drittel der vermeintliche 3:3-Ausgleich des ESC wegen Schlittschuhtors nicht anerkannt wurde. Im Schlussdrittel sah es lange so aus, als könnten die Chiefs dem Druck der Gäste standhalten. Doch dann kam die 56. Minute, und ein eigentlich harmloser Weitschuss von Andreas Ziegler wurde so unglücklich abgefälscht, dass Maxi Kruck das Nachsehen hatte. 41 Sekunden später dann der endgültige Nackenschlag: Trostberg vertändelte vor dem eigenen Tor den Puck, und erneut war es Ziegler, der dieses Geschenk dankend annahm. „Ich muss jetzt zusehen, dass ich die Mannschaft wieder aufbaue“, sah es Trainer Thomas Rumpeltes, „was nicht leicht ist, wenn man so oft so unglücklich verliert.“ Zuversichtlich stimmt ihn immerhin die Aussicht auf eine verbesserte Personalsituation: So machte sich am Sonntag schon die Rückkehr von Verteidiger Oli Dicu sehr positiv bemerkbar, weil dieser der Abwehr neuen Halt gab und im zweiten Drittel auch den Check des Abends ablieferte, indem er Kemptens Fabian Zirngibl gehörig aus der Spur brachte. Die wegen Krankheit schmerzlich vermissten Leistungsträger Alex Wimmer und Lukas Feldner sollten bis zum nächsten Heimspiel am Sonntag gegen Landsberg auch wieder fit sein. Und dann steht ja auch noch das Debüt des neuen tschechischen Stürmers Milan Marnota an. Die Statistik: TSV Trostberg - ESC Kempten 3:4; 0:1, 0:2 (10.) Jörg, 1:2 (13.) Hagemeister (Grapentine, Roßmanith), 2:2 (15.) Scheck (Roßmanith), 3:2 (16.) Wehle (Grapentine, Hagemeister), 3:3, 3:4 (56., 57.) Ziegler, Strafminuten: TSV 14; ESC 12 + 10; Zuschauer: 310.
Freitag, 25.11.2011 SC Forst - Trostberg CHIEFS 8:5 (4:2, 2:2, 2:1 ) Auswärts steht die Acht Trostberg Chiefs verlieren wieder deutlich Trostberg (td/tt). Quizfrage: Was muss der TSV Trostberg tun, um auswärts endlich mal ein Spiel zu gewinnen? Antwort: Einfach nur neun Tore schießen! Denn: Hinten steht immer die Acht. Wobei dieses Erfolgsrezept natürlich reiner Galgenhumor ist. Angesichts des Auswärtsfluchs sind die Chiefs allmählich etwas ratlos. Am Freitag verlor man in der Eishockey-Landesliga Süd-West beim SC Forst zum fünften Mal in Folge auf fremdem Eis. Mit 5:8, passend zu den bisherigen Niederlagen mit jeweils acht Gegentoren: 3:8 (in Pfronten; mit 5:0 gewertet), 1:8 (in Wörishofen), 3:8 (in Oberstdorf), 2:8 (in Landsberg). Die Serie mit der verflixten 8 zeigt, wo das Problem der Trostberg Chiefs liegt: im Defensivverhalten, denn mit acht Gegentoren in dieser starken Klasse Auswärtspunkte zu holen, ist so gut wie unmöglich. Noch dazu wenn der Gegner einen so starken Legionär in seinen Reihen hat wie der SC Forst, dessen slowenischer Stürmer Dejan Pungrasek am Freitag allein vier Mal einnetzte. Aber auf dieser „Baustelle“ hat sich auch beim TSV Trostberg etwas getan, wie unser Bericht (Kasten links) über den neuen Ausländer aus Tschechien zeigt. „Ich glaube, es geht allmählich alles gegen uns“, zeigte sich Chiefs-Coach Thomas Rumpeltes nach dem 5:8 beim SC Forst frustriert. „Alleine sechs Spieler haben mir gefehlt. Ich musste lange mit nur zwei Reihen und vier Verteidigern spielen.“ In der Peißenberger Eisarena fehlten Lukas Feldner, Oli Dicu, Ralf Heide, Ken Grapentine, Maxi Heitauer und Alex Wimmer. „Aber alle, die dabei waren, haben ihre Sache gut gemacht“, so Rumpeltes. Mit Matthäus Riemel, Alex Gernhäuser und Ludwig Brüderl brachte er auch noch eine dritte Reihe. Seinen ersten Einsatz nach langer Verletzungspause hatte Stefan Feldner. Dabei fing das erste Drittel gar nicht schlecht an. Zwar lag der Puck nach 125 Sekunden schon im Tor von Chiefs-Keeper Maxi Kruck, aber Sepp Mayer und der stark spielende Verteidiger Dominik Fuchs mit seinem ersten Saisontreffer machten aus dem Rückstand eine 2:1-Führung. Dann schlug das erste Mal der Slowene Dejan Pungrasek zu und erzielte das erste seiner vier Tore. „Er hat wie der Pfrontner Jason Schneider den Unterschied ausgemacht“, meinte Thomas Rumpeltes. Bis zum ersten Wechsel führten die Forster Nature Boyz mit 4:2, und die Parallelen zu den anderen Spielen waren gegeben. Erst recht, als man bis zur 33. Minute mit 3:6 in Rückstand geriet. Hier nahm Rumpeltes eine Auszeit und sortierte sein Lager neu. Das half: Wie gegen Pfronten stand es plötzlich 5:6, wobei auch Martin Kettenberger sein erstes Saisontor markierte, und die Schwarz-Weißen konnten wieder hoffen. „Aber die Aufholjagd hat immens Kraft gekostet.“ Und Pungrasek machte mit einem Doppelpack den Deckel auf die Partie. „Wir haben auch in der Deckung zu viele Fehler gemacht und teilweise den Gegner zum Toreschießen eingeladen“, analysierte Rumpeltes. „Ich kann mir das auch nicht erklären, wir trainieren fleißig und gut, aber was uns fehlt, sind die Punkte. Wir kämpfen aber weiter, und irgendwann wird uns auch das Glück wieder einholen“, ist der Trainer zuversichtlich. Die Statistik: SC Forst – TSV Trostberg 8:5 (4:2, 2:2, 2:1); 1:0 (3.) Estermaier, 1:1 (6.) Mayer Sepp (Hagemeister), 1:2 (8.) Fuchs (Scheck, Bozner), 2:2 (10.) Pungrasek, 3:2 (16.) Kirschner, 4:2 (20.) Kirschner, 4:3 (24.) Hagemeister, 5:3 (34.) Pungrasek, 6:3 (37.) Welsch, 6:4 (40.) Kettenberger, 6:5 (46.) Bozner (Roßmanith, Wolfgruber Metty), 7:5 (51.) Pungrasek, 8:5 (60.) Pungrasek; Strafminuten: Forst 12, Trostberg 8. Zuschauer: 100
Sonntag, 19.11.2011 Trostberg CHIEFS - EV Pfronten 5:6 (2:2, 0:3, 3:1 ) Chiefs unterliegen Tabellenführer mit 5:6 „Ich habe der Mannschaft in der Kabine für die tolle Leistung gratuliert, trotzdem haben wir außer für den Kopf nichts“, ärgerte sich Thomas Rumpeltes. Nach einem ausgeglichenen ersten Drittel stand es 2:2, aber sehenswert waren die Chiefs-Tore durch Florian Wehle mit einem Hammer ins Eck und der Treffer von Lukas Feldner zum 2:1. Sein Schrägschuss zischte vom Innenpfosten ins Netz. Der Tabellenführer wusste zuerst nicht, wie er mit den aggressiven Chiefs umgehen sollte, und es häuften sich die Fehler in den Reihen der Allgäuer, die aber vor dem Tor abgebrüht waren. Die erste Chiefs-Strafzeit wurde gleich nach acht Sekunden ausgenutzt. Und nachdem ein regulärer Treffer von Roman Sigulla nicht gegeben wurde (16.), war der verhinderte Torschütze im nächsten Anlauf nach einem Slalomlauf gleich zum Ausgleich erfolgreich. Nach dem ersten Wechsel taten die Falcons zwar wieder nicht mehr als nötig, doch das Ergebnis waren drei Treffer, und die Partie schien schon vorzeitig entschieden. In dieser Phase hatten die Chiefs nichts zuzulegen. Zwei Minuten vor dem Drittelende gab es eine kuriose Szene. Zuerst lief US-Boy Jason Schneider alleine auf TSVSchlussmann Maxi Kruck zu, der abwehren konnte, und im Gegenzug wurde Ken Grapentine auf die Reise geschickt, aber er scheiterte mit seinem Break an Goalie Korbinian Kaps. Wie verwandelt kamen die Chiefs zum Schlussdrittel auf das Eis und wollten sich nicht kampflos ergeben. Sie schnürten den Gegner teilweise in dessen Drittel ein. „Dann kam der Unterschied, er hieß Jason Schneider, der große Löcher in unsere Deckung riss“, so Rumpeltes. Der flinke, technisch großartige Legionär markierte nach einem Solo sein drittes Tor zum 2:6. Nun gab keiner mehr einen Pfifferling auf die Chiefs. Doch mit dem besten Drittel der Saison brannten die Gastgeber ein Offensiv-Feuerwerk ab, und die Falcons wurden für ihre etwas lässige Spielweise fast noch bestraft. Pfrontens Trainer Michael Bielefeld meinte: „Trostberg hätte einen Punkt verdient gehabt“. Binnen 120 Sekunden schafften Scheck und Roßmanith den Anschluss, und der Spitzenreiter kam gehörig ins Wanken. Erst recht als Lukas Feldner nach toller Vorarbeit von Florian Wehle zum 5:6 einnetzte. Da nahm Bielefeld gleich eine Auszeit, aber die Schwarz-Weißen drückten danach weiter, und hatten durch Thomas Scheck in der 58. Minute den Ausgleich auf dem Schläger, der wollte aber nicht mehr gelingen. „Heute haben wir gezeigt, dass wir kein Verliererteam sind, obwohl wir wieder verloren haben. Die Moral stimmt, uns fehlt nur ein Erfolgserlebnis“, bilanzierte Coach Rumpeltes. Das soll nun kommendes Wochenende gelingen – am Freitag beim SC Forst und am Sonntag gegen den ESC Kempten.
Samstag, 18.11.2011 HC Landsberg - Trostberg Chiefs 8:2 ( 5:0, 2:1, 1:1 ) Treffer für Trostberg: Martin Hagemeister, Florian Wehle. Bericht folgt, Adimin/Gerdl.
Sonntag, 13.11.2011 Trostberg CHIEFS - EHC Bad Aibling 4:6 (0:0, 3:4, 1:2 ) Schöne Tore, viele Chancen, keine Punkte: Chiefs glücklos vor 434 Zuschauern. Trostberg (tt). „Es hätte auch andersrum ausgehen können, aber uns hat im Abschluss einfach das nötige Glück gefehlt“, ärgerte sich Trostbergs Trainer Thomas Rumpeltes über die Derbyniederlage in der Eishockey-Landesliga-Südwest am Sonntag gegen den EHC Bad Aibling. Wobei er das Positive in den Vordergrund rückte: „Erstens hat die Mannschaft wirklich alles versucht und vor allem nach vorne gut gespielt und viel Druck gemacht. Zweitens war es wieder eine tolle Kulisse mit den über 400 Zuschauern“. Diese sahen eine rassige Partie, einen offensiv und körperbetont geführten offenen Schlagabtausch. Dass es nach dem ersten Drittel – völlig untypisch für die traditionell so torreichen Spiele zwischen Trostberg und Bad Aibling – noch 0:0 stand, war eigentlich kaum zu glauben und ein Verdienst der beiden famos haltenden Torhüter Georg Hirschvogl im TSV-Kasten und Christian Till im Aibdogs-Gehäuse. Umso gewaltiger brach die Torflut im zweiten Drittel herein: erst ganz langsam durch einen harmlosen, aber für Hirschvogl unglücklich abgefälschten Weitschuss zum 0:1 nach nur 53 Sekunden, dann so richtig, als binnen 130 Sekunden gleich vier Tore fielen. Die beiden TSV-Treffer durch Martin Hagemeister waren dabei in punkto Technik und Tempo eine echte Augenweide.Überhaupt waren die Torerfolge der Gastgeber ausnehmend sehenswert, denn auch der verdiente 3:3-Ausgleich durch Sepp Mayers fulminanten Schlagschuss ins Kreuzeck sorgte für Begeisterung im TSV-Stadion. Weniger formvollendet, dafür aber gnadenlos effektiv – und oft begünstigt durch Trostberger Defensivschwächen – kamen die Aibdogs zum Abschluss. Und das drei Mal in Folge, meist mit viel zu viel Freiraum bei den Nachschüssen. So waren die Chiefs zwar die druckvollere Mannschaft mit der größeren Zahl an Torschüssen. Mit 6:3 in Front lagen aber die cleveren Kurstädter, die auch nach Thomas Schecks 6:4 viereinhalb Minuten vor Schluss nichts mehr anbrennen ließen.„Es war ein Spiel der vergebenen Torchancen. Heute hat die glücklichere Mannschaft gewonnen“, resümierte Trostbergs Trainer Thomas Rumpeltes. „Aber vielleicht schlägt das Glück dann ja in den nächsten Spielen wieder auf unsere Seite aus.“ Was den TSV-Kufencracks angesichts der beiden richtig schweren Brocken am kommenden Wochenende zu wünschen wäre, denn am Freitag gastiert man beim starken Aufsteiger und Tabellendritten HC Landsberg und am Sonntag empfängt man Bayernliga-Absteiger und Spitzenreiter EV Pfronten. 1.Drittel: 20:00 - 0:0 2.Drittel: 30:53 - 0:1 Spicker,(Bruhnke, Carbin) 31:35 - 0:2 Carbin,(Höck, Neumaier)ÜZ+1 32:06 - 1:2 Hagemeister,(Feldner L, Fuchs) 32:47 - 1:3 Zwartjes,(Stuffler, Wirth) 33:45 - 2:3 Hagemeister,(Wimmer, Heide)UZ-1 38:39 - 3:3 Mayer J.,(Wehle, Kettenberger) 39:24 - 3:4 Stuffler,(Zwartjes, Merk) 3.Drittel: 41:15 - 3:5 Kornberger,(Splitter, Crisan) 51:32 - 3:6 Führmeier,(Bruhnke, Carbin) 55:21 - 4:6 Scheck,(Roßmanith, Grapentine)ÜZ Strafen: Trostberg 18 Min Bad Aibling 20 Min.
Sonntag, 06.11.2011 Trostberg CHIEFS - EA Augsburg 9:3 (2:0, 2:2, 5:1 ) Roßmanith ( Bild links ) erzielt seinen 1000. Scorerpunkt.!!! Trostberg (td). Endlich geschafft! Die Trostberg Chiefs haben am Sonntag in der Eishockey-Landesliga Süd-West vor 400 begeisterten Zuschauern den ersten Saisonsieg eingefahren. Gegen den Tabellenletzten Augsburger EV Amateure gab es ein souveränes 9:3. Sehr zufrieden war auch Trainer Thomas Rumpeltes, „denn es war ein spielerischer Sieg“. In der Tat waren ab der Hälfte richtig schöne Spielzüge und herrlich herauskombinierte Tore zu bewundern. „Das hat auch mit dem Umstellen der Reihen und der Aussprache am vergangenen Montag zu tun“, freute sich der Chiefs-Coach. Der Start war allerdings etwas holprig. Nach zehn ereignislosen Minuten brach Thomas Scheck in Überzahl im Nachschuss unter die Latte den Bann, Martin Hagemeister ließ nach toller Vorarbeit von Ralf Heide das 2:0 folgen. Nach der Drittelpause kam der Durchhänger, der dem Tabellenletzten den Ausgleich bescherte und die zahlreichen Fans schon Schlimmes befürchten ließ, zumal Lukas Feldner einen an ihm verschuldeten Penalty vergab (32.) und bei Schüssen von Ken Grapentine und Alex Wimmer der Pfosten im Weg stand. Doch die Chiefs spielten konzentriert weiter und wurden belohnt: Thomas Scheck erzielte das wichtige 3:2. Die Sturmreihe mit Scheck, Bozner und Roßmanith machte auch gleich noch den Doppelschlag perfekt und ließ nur wenige Sekunden später das 4:2 durch Roßmaniths Jubiläumstor (siehe Kasten rechts) folgen. „Nach diesen beiden Treffern waren wir wieder im Spiel und haben überzeugend weitergemacht“, so Trainer Rumpeltes. Dabei war dann ein Tor schöner als das andere. In seinem ersten Saisonspiel traf der 48-jährige Oldie Ken Grapentine gleich ins Schwarze. Auch Neuzugang Sepp Mayer erzielte sein erstes Saisontor. Und mit insgesamt drei Treffern hatte Thomas Scheck den besten Torriecher. „Ich bin hochzufrieden, das war ein Sieg über das ewige Verlieren“, so Coach Rumpeltes, der sich schon auf das nächste Heimspiel am Sonntag im Derby gegen den EHC Bad Aibling freut. „Man hat gesehen, dass wir es können. Wir mussten erst das Selbstvertrauen sammeln, dann führt auch konzentriertes Eishockey zum Erfolg.“ Die Statistik: TSV Trostberg – Augsburger EV 1b 9:3 (2:0, 2:2, 5:1); 1:0 (10.) Scheck (Grapentine), 2:0 (16.) Hagemeister (Feldner L., Heide), 2:1 (21.) Mengele, 2:2 (32.) Kalnik, 3:2 (35.) Scheck (Bozner), 4:2 (36.) Roßmanith (Grapentine, Bozner), 5:2 (42.) Grapentine (Roßmanith), 6:2 (45.) Sepp Mayer (Feldner, L. Wimmer), 6:3 (51.) Mengele, 7:3 (55.) Hagemeister (Feldner L., Wimmer), 8:3 (58.) Scheck (Hagemeister, Grapentine), 9:3 (60.) Feldner L. (Heide, Hagemeister); Strafminuten: Trostberg 10, Augsburg 22 + 20. Zuschauer: 400. --------- Der 1000-Punkte-Mann Roßmanith knackt magische Marke – Grapentines tolles Comeback Trostberg (tt). Alter schützt vor Toren nicht! Die beiden Oldies Rainer Roßmanith (39) und Ken Grapentine (48) drückten dem ersten Heimspiel der Trostberg Chiefs ihren Stempel auf. Vor allem Rainer Roßmanith wurde gefeiert: der Stürmer, der seit seiner Jugend ununterbrochen für den TSV Trostberg auf Torejagd geht und auch außerhalb der Eisfläche eine unersetzbare Stütze der Abteilung ist, verbuchte am Sonntagabend seinen 1000. Skorerpunkt. Mit seinem dritten Saisontor zum vorentscheidenden 4:2 gegen Augsburg schraubte er sein Torkonto auf 462. Dazu kommen 538 Assists, so dass Roßmanith das Kunststück gelang, die magische 1000-Punkte-Marke zu knacken. Das Ganze in seiner nun schon 22. Saison in der 1. Mannschaft. Seit dem Winter 1989/90 hat Rekordmann Roßmanith unerreichte 555 Spiele bestritten, so dass er auf den famosen Skorerpunkteschnitt von über 1,8 pro Partie kommt. Das Wasser reichen kann Roßmanith nur ein „Chief“, dessen Durchhaltevermögen wohl für immer unerreicht bleiben wird: Ken Grapentine hat sich mit seinen fast 49 Jahren nochmal dazu bereit erklärt, zumindest in den Heimspielen die Schlittschuhe zu schnüren. Dass er immer noch ein wertvoller Leistungsträger ist und der Defensive des TSV großen Halt und mehr Offensivkraft gibt, zeigte die starke Leistung des Kanadiers am Sonntagabend. Er bereitete Roßmaniths Jubiläumstor vor und verbuchte darüber hinaus noch ein Tor und zwei weitere Vorlagen. Grapentine ist – gefolgt von Rainer Roßmanith – der beste TSV-Skorer aller Zeiten mit nun 494 Toren und 758 Assists, also stolzen 1252 Punkten, was einen Schnitt von 2,52 pro Spiel ergibt. Seit der Saison 1988/89 ist er in 19 Spielzeiten 496 Mal für den TSV aufgelaufen. Die 500-er Marke wird Ken Grapentine also wohl noch heuer knacken. Treffer: 1.Drittel: 09:59 - 1:0 - Thomas Scheck,(Grapentine)ÜZ 15:55 - 2:0 - Martin Hagemeister,(Feldner L., Heide) 2.Drittel: 20:44 - 2:1 - Michael Mengele,(-)ÜZ 31:59 - 2:2 - Thomas Kalnik,(Rosenbaum)ÜZ 34:29 - 3:2 - Thomas Scheck,(Bozner, Roßmanith) 35:29 - 4:2 - Rainer Roßmanith,(Grapentine, Bozner) 3.Drittel: 41:39 - 5:2 - Ken Grapentine,(Roßmanith)-1 44:27 - 6:2 - Josef Mayer,(Feldner L.,Wimmer) 50:20 - 6:3 - Michael Mengele,(Weis, Waldhier) 54:56 - 7:3 - Martin Hagemeister,(Feldner L., Wimmer) 57:09 - 8:3 - Thomas Scheck,(Hagemeister, Grapentine)Üz 59:04 - 9:3 - Lukas Feldner,(Heide, Hagemeister)Üz
Sonntag, 30.10.2011 SG Oberstdorf/Sonthofen - Trostberg CHIEFS 8:3 (1:1, 5:2, 2:0 ) Trostberg Chiefs verlieren 3:8 Erneutes Debakel - Rumpeltes: "Langsam wird es eng" - 148 Strafminuten Oberstdorf/Trostberg (td). Die Trostberg Chiefs kommen in der Eishockey-Landesliga Süd-West nicht in die Gänge. Beim Auswärtsspiel in Oberstdorf gegen die SG Sonthofen/Oberstdorf 1b gab es ein erneutes Debakel. Bei der 3:8 (1:1/2:5/0:2)-Niederlage war auch wiedereinmal die Undiszipliniertheit vorrangig, insgesamt hagelte es 148 Strafminuten. "Langsam wird es eng", meinte Cheftrainer Thomas Rumpeltes in einem kurzen und knappen Fazit. Auch im dritten Allgäutrip binnen zwei Wochen brachten die Chiefs keinen Fuß aufs Eis und haben zurecht die Punkte wieder dem Gegner überlassen müssen. "Diesmal kam wieder alles zusammen, mit Oliver Dicu und Ralf Heide fehlten meine etatmäßiger Verteidiger, das konnten wir nicht kompensieren". Dadurch dass die Chiefs in der Defensive eh unterbesetzt sind mussten die Jungen mit Martin Kettenberger, Alex Gernhäuser und Maxi Heitauer ran. "Diese machten ihre Sache gut, aber man soll von ihnen nicht zu viel erwarten. Heitauer war zu dem schon wieder Torschütze". Er brachte seine Mannschaft in der 10. und 29. Minute (3:2) sogar in Führung, ein Novum in der noch jungen Saison. Dann kam aber wieder der Einbruch und die Allgäuer drehten die Partie und zogen mit vier Treffern in sieben Minuten auf 6:3 davon. "Ich glaube unsere und auch meine Erwartungen waren zu hoch, wir müssen das Saisonziel revidieren, wir wurden bis dato unseren Ansprüchen nicht gerecht. Es sind auch noch gravierende Mängel sehen und mit der mangelnden Fitness häufen sich auch die Strafminuten". Dies ist auch nach drei Niederlagen mit jeweils acht Gegentreffen deutlich zu sehen. "Da ändern auch die zwei geschenkten Punkte aus Pfronten nichts", so ein geknickter Thomas Rumpeltes. Die Strafminuten sind aber das größte Manko, dass man auch kein Spiel gewinnt, das ist die objektive Einschätzung des Coaches. "Allerdings fällt da die Rauferei kurz vor Schluss nicht mehr ins Gewicht, da war die Partie schon verloren". Hier gerieten sich der Oberstdorfer Christian Sauer und Trostbergs Goalie Maxi Kruck in die Haare und für beide war das Spiel mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe beendet. In den Kasten kam die letzten fünf Minuten Georg Hischvogl, er oder Marco Kipran müssen dann am Sonntag gegen den Augsburger EV 1b auch ran, da Kruck gesperrt ist. "Schade, Maxi hat gut gehalten und zudem in der 30. Minute einen Penalty abgewehrt". Nun setzt der Trainer auf eine außerordentliche Mannschaftsbesprechung, die am Montag stattfand und den folgenden zwei Heimspielen. "Gegen den Tabellenletzten Augsburg müssen wir nun gewinnen, ich werde auch die Reihen etwas umstellen". Zum Schluss kam auch noch Mike Biggs, der kanadische Neuzugang, in die Schusslinie des Coaches. "Eine einzige Enttäuschung, außer Strafzeiten war da gar nichts". Es kann also im Trostberger Eishockey nur besser werden. Die Statistik: SG Sonthofen/Oberstdorf 1b - TSV Trostberg 8:3 (1:1, 5:2, 2:0); 0:1 (10.) Heitauer (Bozner), 1:1 (14.) Sauer, 2:1 (23.) Bauer, 2:2 (25.) Roßmanith (Fuchs), 2:3 (29.) Heitauer (Roßmanith), 3:3 (30.) Blaha, 4:3 (34.) Walk, 5:3 (36.) Endras, 6:3 (37.) Blaha, 7:3 (48.) Endras, 8:3 (50.) Bauer; Strafminuten: Oberstdorf 35 + 10 + 20 (Spieldauer Sauer), Trostberg 33 + 30 + 20 (Spieldauer Kruck). Zuschauer: 100.
Freitag, 14.10.2011 EV Pfronten - TSV Trostberg CHIEFS 8:3 (5:0, 1:1, 2:2 ) !!!!!Das Spiel wurde durch den BEV mit 0:5 für Trostberg gewertet.!!!!! Treffer: Mike Biggs, Rainer Roßmanith, Maxi Heitauer. _________________________________________ Sonntag, 16.10.2011 EV Bad Wörishofen - TSV Trostberg CHIEFS 8:1 (3:0, 0:0, 5:1 ) Treffer: Martin Hagemeister ________________________ Chiefs erneut abgewatscht Bad Wörishofen/Trostberg (td). Erneut abgewatscht wurden die Trostberg Chiefs in der Eishockey-Landesliga Südwest beim EV Bad Wörishofen. Nach dem 3:8 am Freitag in Pfronten, gab es auch diesmal einen „Achterpack“ bei den Wölfen, bei nur einem eigenen Treffer. Nun sind die Chiefs erst einmal Tabellenletzter und müssen nun zwei Wochen warten, um die Scharten des Auftakts auswetzen zu können. Negativhöhepunkt aus Chiefs-Sicht waren fünf Gegentreffer in dreieinhalb Minuten im Schlussabschnitt. Nur 23 Zuschauer waren in die 3000-Mann-Arena gepilgert und sahen, wie es diesmal flott für die Chiefs losging. Zuerst erzielt Mike Biggs das 1:0, der Treffer wurde aber nicht gegeben. Nach 4:27 Minuten bekamen die Schwarz-Weißen einen Penalty zugesprochen, aber Stephan Bozner (zuletzt noch Fußball-Held mit seinem Tor gegen den TSV 1860 München) brachte die Hartgummischeibe nicht im Wölfe-Tor unter. „Wir hätten mit 3:0 in Führung liegen können“, haderte Chiefs-Coach Thomas Rumpeltes mit der schlechten Chancenauswertung. Die Allgäuer, die zum Start ein mageres 1:1 beim EC Bad Tölz erreicht hatten, kamen dann nach gut zehn Minuten in Schwung, für die Trostberger begann damit eine schmerzvolle Leidenszeit: Bis zur Drittelpause stellen die Hausherren auf 3:0. Aber es ging noch schlechter: Nach einem torlosen Mitteldrittel kam im Schlussabschnitt der Untergang. Zwischen der 48. und 51. Minute gab es gleich fünf Gegentreffer für die Gäste, davon vier in Unterzahl – neun Minuten vor dem Ende hieß es 0:8 aus Trostberger Sicht. „Da war auch die Moral beim Teufel“, so Rumpeltes, der seinem Torhüter weiter Negativ-Erfahrungen ersparte und für Georg Hirschvogel Maxi Kruck brachte. Der Ehrentreffer gelang 15 Sekunden vor dem Ende. Martin Hagemeister traf zum 1:8-Endstand. In der ruppigen Partie war auch das alte Leiden der Chiefs wieder erkennbar. Die Undiszipliniertheit der Spieler – die auch schon die Ex-Trainer Stefan Feldner und Ivan Horak auf die Palme gebracht hatten – waren unübersehbar. „Hier muss ich die Zügel sofort anziehen“, kündigte Rumpeltes an. Ralf Heide bekam nach 46 Minuten wegen Stockstich eine Spieldauer-Disziplinarstrafe verpasst und muss in Sonthofen (30. Oktober) zuschauen. Auch ein anderes Thema bereitet dem Chief-Coach Sorgen: „Die Mannschaft ist nicht fit. Die Spieler ziehen zwar in allen Einheiten mit, aber im Sommer – als ich noch nicht verantwortlich war – ist nicht gut gearbeitet worden. Auch deshalb haben wir bisher Probleme im dritten Drittel gehabt.“ Die Statistik: EV Bad Wörishofen – TSV Trostberg 8:1 (3:0, 0:0, 5:1); 1:0 (12.) Linke, 2:0 (17.) Hofer, 3:0 (20.) Rybniker, 4:0 (48.) Sirch, 5:0 (49.) Sirch, 6:0 (50.) Linke, 7:0 (51.) Rybniker, 8:0 (51.) Weis, 8:1 (60.) Hagemeister; Strafminuten: Pfronten 19 + 50 (Spieldauer Walther und Vacca), Trostberg 29 + 30 (Spieldauer-Disziplinarstrafe Heide); Zuschauer: 23._________________
Freitag, 07.10.2011, DEC Frillensee/Inzell - TSV Trostberg CHIEFS 9:4 (2:0, 2:0, 5:4 ) Treffer: 3x Hagemeister, 1x Roßmanith. ______________________________________ Samstag, 08.10.2011 Salzburg Oilers - TSV Trostberg Chiefs 8:1 (1:1, 6:0, 1:0 ) Treffer: Hagemeister ______________________________________ Sonntag, 09.10.2011 EV Moosburg - TSV Trostberg Chiefs 11:2 (2:0, 3:2, 6:0) Treffer: Scheck, Biggs, ______________________________________ Chiefs noch nicht in Form Klare Testspiel-Niederlagen: 4:9 in Inzell und 1:8 in Salzburg Trostberg (shu/tt). Eine Woche vor dem Start der Eishockey-Landesligasaison sind die Trostberg Chiefs noch auf der Suche nach ihrer Form. Am Freitag und Samstag setzte es zwei empfindliche Testspiel-Niederlagen: 4:9 beim Bezirksligisten DEC Inzell und 1:8 beim österreichischen Drittligisten Salzburg Oilers. Vor rund 150 Zuschauern in der Max-Aicher-Arena merkte man den Trostbergern am Freitag den Trainingsrückstand deutlich an. Gastgeber Inzell dagegen zeigte eindrucksvoll, dass man schon viele Trainingseinheiten und Testspiele absolviert hatte. Die Truppe von Trainer Pino Dufter, die den Aufstieg von der Bezirks- in die Landesliga anpeilt, war klar überlegen und leistete sich sogar den Luxus, zwei Penaltys zu verschießen. „Am Ende hätten wir zweistellig gewinnen können“, sagte DEC-Trainer Pino Dufter nach dem einseitigen Spiel. So führten die Inzeller nach 42 Minuten schon mit 5:0, ehe die Trostberger besser auf Touren kamen. Für die Gäste trafen – vor allem in Überzahl – der Ex-Inzeller Martin Hagemeister (3) sowie Rainer Roßmanith. DEC-Coach Dufter stellte seine erste Reihe gegen die Trostberger Linie mit Hagemeister, Scheck und dem Kanadier Mike Biggs und versetzte seine eigentlichen Angreifer Surauer und Wieser in die Abwehr. Dazu konnte die zweite und dritte Reihe der Inzeller den notwendigen Druck gegen den Landesligisten aufbauen. Statistik: DEC Inzell – Trostberg Chiefs 9:4 (2:0, 2:0, 5:4). Tore: 1:0, 2:0 (13./19.) Michael Sporysch, 3:0 (30.) Michael Eberlein, 4:0 (39.) Matthias Schwabl, 5:0 (42.) Andi Wieser, 5:1, 5:2 (44./47.) Martin Hagemeister, 5:3 (52.) Rainer Roßmanith, 6:3 (53.) Sebastian Schwabl, 7:3 (54.) Florian Schwabl, 8:3 (55.) Thomas Plenk, 8:4 (57.) Martin Hagemeister, 9:4 (59.) Michael Sporysch; Strafminuten: DEC 24+20, Chiefs: 24; Zuschauer: 150. ______________________________________ Nichts zu holen gab es für den TSV Trostberg auch tags darauf bei den Salzburg Oilers. Gegen den österreichischen Drittligisten verlor man nach gutem ersten Drittel noch klar mit 1:8 (1:1, 0:6, 0:1). Den Ehrentreffer erzielte Martin Hagemeister. 2:11 in Moosburg - Chiefs verlieren auch drittes Testspiel Trostberg. 4:9 in Inzell, 1:8 in Salzburg, 2:12 in Moosburg – die Testspielergebnisse der Trostberg Chiefs klingen nicht sehr verheißungsvoll, täuschen aber darüber hinweg, dass der Eishockey-Landesligist phasenweise schon gute Ansätze zeigte. Der Trainingsrückstand, den eine Freiluftmannschaft zum Saisonstart naturgemäß hat, sorgte in den drei Testspielen am Freitag, Samstag und Sonntag dafür, dass das TSV-Team noch keine Konstanz hat. Am Sonntag in Moosburg hielten die Chiefs zum Beispiel rund 40 Minuten lang sehr gut mit, erlitten dann aber einen totalen Einbruch. Die 2:12 (0:2, 2:3 0:7)-Niederlage fiel etwas zu hoch aus, auch wenn der EV Moosburg als Meisterschaftskandidat der Landesliga Nord-Ost haushoher Favorit war. Doch nach dem schnellen 0:2-Rückstand kämpftern sich die Chiefs hervorragend ins Spiel, glichen im zweiten Drittel durch Thomas Scheck und Mike Biggs – jeweils auf Vorlage von Martin Hagemeister – zum 2:2 aus und hatten sogar Chancen, in Führung zu gehen. Dann jedoch drehte der EVM auf, und in der Defensive der Gäste brachen alle Dämme.