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CORONA Lagebericht vom 30.10.2020

Quelle: Trostberger Tagblatt / Heimatzeitung.de

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Auf Eis gelegt

BEV will Eishockey-Saison im Dezember wieder aufnehmen – Kein Chiefs-Spiel am Sonntag

Trostberg/München. Auf Eis gelegt ist der komplette Eishockey-Spielbetrieb in den Ligen des Bayerischen Eissportverbands. BEV-Obmann Frank Butz hat die Bayern-, Landes- und Bezirksligavereine gestern über die Folgen des Lockdowns für Sportstätten informiert und spricht von einem „harten Schlag für unseren Sport“.

Die Eishockeykommission habe beschlossen, dass die Saison 2020/21 ab 2. November für alle Altersklassen unterbrochen wird. Ab dem Wochenende 5./6. Dezember wolle man den Spielbetrieb wieder aufnehmen und fortführen, so Butz. Wie dies für die einzelnen Ligen aussehen kann, werde man in den kommenden Tagen analysieren und mit den Vereinen in Videokonferenzen besprechen.

Dem BEV sei bewusst, „dass es Kommunen oder Stadionbetreiber geben kann, die sich die Frage stellen, ob es sich lohnt, im Dezember wieder aufzusperren“, schreibt Frank Butz. Man biete den Vereinen an, hier unterstützend tätig zu werden.

Was den Spielbetrieb am kommenden Wochenende, also vor dem offiziellen Lockdown-Beginn angeht, so teilt der Verband mit, dass dieser grundsätzlich aufrecht erhalten bleibt. Allerdings heißt es auch: „Sollten Sie für Ihren Verein zur Überzeugung kommen, die Spiele lieber abzusagen, wird dies keine weiteren Konsequenzen haben.“

Die Trostberg Chiefs hätten in der Landesliga Gruppe 1 am Sonntag ihr zweites Punktspiel beim EV Pegnitz bestritten. Dieses wurde von den Ice Dogs aber schon vor den Beschlüssen der Länderkonferenz abgesagt, wie TSV-Abteilungsleiter Johannes Käsmaier informiert. Grund seine aktuelle Corona-Fälle im Umfeld des oberfränkischen Eishockeyclubs gewesen. „Für uns wäre das ohnehin nur eine ewig weite Busfahrt für nichts und wieder nichts gewesen“, so Käsmaier. Die Zwangspause treffe die Chiefs schon schlimm genug. Vor allem wegen der wegfallenden Zuschauereinnahmen aus den vier November- Heimspielen gegen Dingolfing, Selb, Moosburg und Haßfurt gerate man in finanzielle Existenznot. Ob es Sinn macht, im Dezember wieder einzusteigen, müsse man sehen. Immerhin haben Stadt und Stadtwerke mitgeteilt, dass das Trostberger Freiluftstadion im Dezember auf jeden Fall eröffnet werden soll, sofern es die Pandemie-Vorgaben erlauben. tt

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Alles eingefroren
Eisstadion war mit Hygienekonzepten schon startklar für die Wintersaison

Von Thomas Thois

Trostberg. Bewegung an der frischen Luft, das ist trotz aller Einschränkungen noch erlaubt. Das Trostberger Eisstadion wäre ein idealer Ort dafür – wird jedoch, wie alle anderen Freizeit- und Sporteinrichtungen auch, für die nächsten vier Wochen in die staatlich verordnete zweite Corona-Zwangspause geschickt.

„Wir wären startklar“, sagte Stefan Bratzdrum, als er am Mittwochnachmittag zusammen mit Karl Schleid die bereits auf mehrere Zentimeter angewachsene Eisschicht begutachtete. Während Stadtwerke-Chef und Bürgermeister der Heimatzeitung das Corona-Konzept für bis zu 50 Schlittschuhläufer vorstellten, wurden sie jedoch von den aktuellen Ereignissen in Berlin überholt. Nach dem von Kanzlerin und Ministerpräsidenten beschlossenen Lockdown heißt es nun: Kein allgemeiner Eislauf, kein Eishockey, kein Eisstockschießen bis mindestens Dezember.

Stadion wird nicht abgetaut, um Sportunterricht der Schulen zu ermöglichenZugangsbeschränkungen, Abstandsregeln, Kontakterfassung, Aushänge, Gaststättenbetrieb im To-go-Modus und ausgeklügelte räumliche und zeitliche Pläne für die sichere Kabinen- und Duschennutzung der vielen Hobby- und TSV-Eishockeymannschaften: „Es wurde viel Arbeit in die Hygienekonzepte gesteckt“, sagt Stefan Bratzdrum. Diese muss er nun einfrieren. „Das ist sehr schade.“ Immerhin sei man damit aber schon gut vorbereitet für den Re-Start. Denn sein Ziel ist es, im Dezember zu öffnen.

„Die Menschen müssen auf so vieles verzichten. Deshalb setzen wir alles daran, einen Betrieb zu ermöglichen, sobald es erlaubt ist“, betont Bürgermeister Schleid, auch wenn – je nach Corona-Ampel-Farbton – nur ein Bruchteil der sonst üblichen bis zu 300 Kufenflitzer kommen dürfte.

Bei vier Wochen Schließung wäre es angesichts der Energiekosten eigentlich nötig, die Kühlanlage herunterzufahren, die Eisfläche abtauen zu lassen und Ende November wieder alles neu hochzufahren. Darauf wird die Stadt aber verzichten. „Wir haben in den vergangenen Tagen so viele Anfragen von Schulen bekommen, die ihren eingeschränkten Sportunterricht mit Schlittschuhlaufen gestalten wollen“, erklärt Schleid. Gestern hat er in Telefonaten mit den Trostberger Schulen noch mal das Interesse abgefragt. „Bis auf die Mittelschule wollen alle kommen.“ Auch für umliegende Schulen werde man Eiszeiten für den Unterricht vorhalten. Somit bleibe das Stadion nun für die Zeit nach den Herbstferien betriebsbereit, um es ausschließlich für die Schulen zu öffnen – „auch wenn ein Eintrittspreis von 1,50 Euro pro Schüler die Kosten natürlich nicht aufwiegt“.

Eigentlich war der reguläre Saisonstart für Mitte kommender Woche geplant. „Das wären auch ein paar Tage Verzögerung gewesen“, erklärt Stefan Bratzdrum. Grund sei die neue Eisbereitungsmaschine, die man aus Gewährleistungsgründen erst nach einer entsprechenden Einweisung für das Personal in Vollbetrieb nehmen dürfe. Der Experte der Herstellerfirma, der die Schulung vornimmt, komme aber erst Ende dieser Woche nach Trostberg.

Der Lockdown legt das in den vergangenen Jahren immer beliebter gewordene Kufen-Vergnügen im Freizeitzentrum nun ohnehin auf Eis. Das Stadtwerke-Personal, so Bratzdrum, müsse sich aber keine Sorgen machen. „Es sind immer noch Urlaub und Überstunden abzubauen.“

Große Sorgen machen sich Bratzdrum und Schleid jedoch um den Vereinssport. Für die Eishockeyabteilung, mit der man in den letzten Monaten in sehr guter und konstruktiver Zusammenarbeit die Weichen für die Zukunft gestellt habe, sei der Lockdown eine Katastrophe. „Nach einem großen Schritt nach vorne sind das jetzt zwei Schritte zurück“, beschreibt es der Stadtwerke-Leiter und hofft, dass die TSV-Sparte diese Krise übersteht. Der Fortbestand des Stadions sei durch die einmonatige Schließung aber nicht in Gefahr.

Bürgermeister Karl Schleid zum Lockdown: „Das Falscheste wäre es, gar nichts zu tun.
Die Stadt lasse sich diese wichtige Freizeiteinrichtung schon immer etwas kosten, ergänzt Schleid. Dazu habe sich erfreulicherweise auch der Stadtrat bekannt, nicht zuletzt, weil vor allem die jüngere Generation, etwa durch Eisdisco-Veranstaltungen der Suchtpräventions-Initiative „Trostberg packt’s an“, aber eben auch durch die Eishockeyabteilung enorm davon profitiere. Umso schmerzhafter sei es, nun vier Wochen alles lahmzulegen. „Politik und Wissenschaft haben sich diese Entscheidung sicher nicht leicht gemacht“, sieht es das Stadtoberhaupt. „Es sind nun mal Maßnahmen zum Schutz der Bürger. Ob es richtig oder falsch ist, muss die Zukunft zeigen. Aber das Falscheste wäre es, gar nichts zu tun.“

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Im Trostberger Eishockey stellt sich die Existenzfrage

Nach den Investitionen in den Nachwuchs trifft der Lockdown die Chiefs besonders hart – Abteilungsleiter im Interview

Trostberg. „Das macht es für uns wirklich existenzbedrohend“, sagt Johannes Käsmaier. Den kommissarischen Leiter der Eishockeyabteilung des TSV Trostberg trifft der November-Lockdown mit maximaler Härte. Denn die Chiefs betreiben seit vergangener Saison großen finanziellen Aufwand, um die Nachwuchsarbeit zu forcieren und so den Fortbestand der Sportart zu ermöglichen. Im Interview mit der Heimatzeitung schildert der 38-Jährige, der auch Torwart der Landesliga-Mannschaft ist, die prekäre Lage.

Wie haben Sie die Nachricht vom Lockdown aufgenommen?
Johannes Käsmaier: Wir sind dabei, uns aus einer schwierigen Situation herauszuarbeiten, behaupten uns mit dem weitaus niedrigsten Etat in der Landesliga und treiben gleichzeitig – weil es der einzige Weg ist – die Nachwuchsarbeit voran. Ich bin keiner, der den Kopf in den Sand steckt, wir haben Lösungen gesucht und gefunden. Aber jetzt bin ich, ehrlich gesagt, ratlos.

Warum?
Käsmaier: Wir haben mit großem Einsatz den Zukunftskurs eingeschlagen, den auch Stadt und Hauptverein begrüßen und unterstützen. Wir haben zum Beispiel erstmals ein Trainingslager für den gesamten Nachwuchs in Gmunden finanziert, erstmals einen hauptamtlichen Nachwuchstrainer eingestellt, auch entsprechend die Nachwuchsbeiträge erhöht. Es fallen, wie immer, hohe Ausrüstungskosten an. Die Trainingszeiten in allen auswärtigen Eishallen sind horrend teuer geworden. Wir sind alles in allem mit 25 000 Euro in Vorleistung getreten. Vor allem durch den Spielbetrieb hätten wir das refinanziert.

Und jetzt bricht vieles weg...
Käsmaier: Eishockey ist die aufwendigste Sportart, aber auch die zuschauerträchtigste im TSV. Uns fehlen nun pro Heimspiel mindestens 2500 Euro Eintrittsgelder. Als tragende Einnahme-Säule ist auch unser Eiskindergarten betroffen.

Was können Sie tun?
Käsmaier: Allein schaffen wir es nicht. Wir werden nochmal ein Krisengespräch mit dem TSV und der Stadt machen. Dass irgendwelche staatlichen Rettungsprogramme bei uns ankommen, da habe ich wenig Hoffnung. Es ist jetzt nicht mehr 5 vor 12, sondern 5 nach 12. Aber irgendwie müssen wir die Uhr wieder um ein paar Minuten zurückdrehen.

Welche Möglichkeiten gibt es da?
Käsmaier: Einmal hoffen wir, dass uns unsere Sponsoren treu bleiben, auch wenn sie sich keinem Publikum präsentieren können. Und natürlich kommt alles auf den Prüfstand, auch die Zahlungen für den Trainer und den tschechischen Stürmer, die im Ligavergleich aber ohnehin gering ausfallen. Jetzt wäre es wirklich dringend, dass alle, denen das Eishockey am Herzen liegt, bei unserer Crowdfunding-Aktion mitmachen.

Mit Ex-Profi Michael Fröhlich haben Sie auch einen hauptamtlichem Nachwuchstrainer eingestellt...Käsmaier: ...den ich auch unter allen Umständen halten will. Auf dieser Grundlage war und ist die ganze Arbeit der Abteilung aufgebaut. Auf unserem Weg diesen entscheidenden Schritt wieder zurück zu machen, das kommt für mich nicht in Frage. Dann wäre auch meine Arbeit beendet.

Welche Erwartungen haben Sie für die Zeit nach dem Lockdown?
Käsmaier: Derzeit halte ich es für fraglich, dass wir im Dezember überhaupt antreten können, wie auch immer die vom BEV geplante Fortführung der Saison dann aussehen soll. Eine reguläre Saison mit allen Spielen durchzuziehen, ist ohnehin unmöglich, schon allein weil wir, Vilshofen und Pegnitz als Freiluftmannschaften nur bis März Eis haben. Wir haben Konzepte erstellt für die vor kurzem noch zugelassenen 400 Zuschauer im Freien. Sollten es dann nur maximal 50 sein oder gar keine, wäre es ein brutales Draufzahlgeschäft, auf das wir uns nicht ohne Weiteres einlassen können.

Es droht also ein Winter ganz ohne Spielbetrieb?
Käsmaier: Durchaus. Und leider weiß man aus der Vergangenheit, was das alles an negativen Auswirkungen haben kann, wie da Strukturen zerstört werden. Bleibt man in der Nachwuchsarbeit mal ein oder zwei Jahre nicht voll am Ball, reißt man ein Loch auf lange Zeit. So wie es in Trostberg mal zu Zeiten der drohenden Eisstadionschließung der Fall war. Das Problem haben jetzt natürlich alle Sportarten, dass durch die Zwangspause die Gefahr besteht, dass die Kinder und Jugendlichen nicht mehr zurückkehren, weil sie andere Vorlieben entwickeln. Und: Corona wird nach dem Winter nicht weg sein, man muss lernen, damit zu leben. Aber vier Wochen Lockdown sind für den Amateursport, der sich bisher ja nicht als Pandemie-Treiber erwiesen und viel Arbeit in Corona-Schutzmaßnahmen gesteckt hat, ein harter, vielleicht zu harter Schlag.

Interview: Thomas Thois

ONLINE SPENDEN

Seit 47 Jahren wird in Trostberg Eishockey gespielt. Ein sportliches Alleinstellungsmerkmal im weiten Umkreis, das nun in Gefahr ist. Wer der TSV-Abteilung helfen will, kann sich an der Crowd-funding-Aktion im Internet beteiligen. Unter www.startnext/crowd-fundament-2020 kann man Geld spenden und sich Fanartikel sichern.

Mobirise

Top-Stürmer aus Tschechien und Heimspiele vor bis zu 400 Zuschauern.

In Corona Zeiten erweist sich unser Freiluftstadion auch Mal als  Vorteil. 
Testspieltermine:
Am Freitag, 2. Oktober, um 20:30 Uhr beim DEC Inzell, 5:4 ( 1:2, 2:2, 2:0 )
am Sonntag, 4. Oktober, um 18.45 Uhr beim EHC Bad Aibling, 3:2 n.V. ( 1:1, 0:1, 1:0, 1:0 )
am Freitag, 9. Oktober um 20 Uhr beim SC Forst in Peissenberg. 5:9 ( 3:3, 1:4, 1:2 )

Mobirise

Michael Fröhlich spielt in Trostberg und übernimmt unseren Nachwuchs 

Die Chiefs präsentieren mit Michael Fröhlich einen hochkarätigen Neuzugang. Der 33-jährige Rosenheimer, der vor kurzem seine bis zur DEL reichende Profi-Eishockey-Karriere beendet hat, verstärkt nicht nur die Landesliga-Mannschaft des TSV, er wird – und das ist das Wichtigste, etwas, das es noch nicht gegeben hat im Trostberger Eishockey – hauptamtlicher, vom Verein fest angestellter Nachwuchstrainer.
Foto: T.Thois / Bericht: pnp.de

Mobirise

Nach Schiri-Attacke: Trostberg sagt Nein zu Gewalt und Respektlosigkeit!

Ein Zeichen gesetzt: Die Trostberg Chiefs formten zusammen mit den Spielern des VER Selb 1b ein "No". Aggression gegenüber Schiedsrichtern hat im Sport nichts verloren, machte Torwart und Abteilungsleiter Johannes Käsmaier deutlich – eingerahmt von den Unparteiischen Nils Timpe und Christian Jürgens, die mit dem darauf folgenden Landesliga-Abstiegsrundenspiel keine Probleme hatten. −Foto: Gerd Rockel


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